Edelkastanie

CASTANEA SATIVA

Familie Buchengewächse Fagaceae

Die Edelkastanie ist ein rasch wachsender Baum, der im Volksmund auch Esskastanienbaum oder Kestenbaum genannt wird.
Der Baum zeigt ein großes Ausschlagsvermögen und wird bis zu 35 Meter hoch.
Die Edelkastanie ist schön geformt und dicht beblättert.
Die Kastanienblätter sind lanzettenförmig und etwas lederartig. Sie sind an der Oberseite dunkelgrün und
an der Unterseite blassgrün und werden 10 bis 18 cm lang.
Die 12 bis 20 cm großen Blüten stehen aufrecht, sind meist männlich und dicht besetzt.
Die weiblichen Blüten finden sich meist zu Dreien in einer Hülle.
Die Bestäubung der Esskastanie übernehmen Insekten und allen voran die Bienen
Der Honig von Kastanien ist eine besondere Gabe der Bienenvölker
Im Herbst sind seine Früchte Nahrung für zahlreiche Tiere

Bäuerinnen und Bauern schnitten die Zeige des Baumes als Futter für ihre Schafe und Rinder
Sie wussten um die Kraftbäume und ihre Bedeutung.
Die Edelkastanienbäume brauchen leichte Böden, sind trockenresistent, ideale Bäume in Zeiten des Klimawandels
Es sind Bäume mit heilender Wirkung und Bäume mit energetischer Wirkung.

In „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der „Shamanic Clinic Europe“ empfehlen wir das Pflanzen dieses Baumes
in unseren Ausbildungen „Spirituelles Heilen Heilschamanismus“ in der schamanischen Ausbildung und wenn möglich, wenn Termine Seminare Einzelberatung in Anspruch genommen werden.
Das gehört zum Schamanen Wissen im Heute“

Bäume Schamanismus

Hat die Edelkastanie einen günstigen Standort, dann kann ihr Dickenwachstum Jahrhunderte andauern und sie kann sehr groß werden.
Solche Bäume finden sich zum Beispiel am Ätna in Sizilien mit einem Stammumfang von 26 Metern.
Diese Bäume in Castango dei Cento Cavalli haben eine reiche Geschichte und 1770 soll ein Baum einen Stammumfang von 68 Metern gehabt haben.
Diese Bäume stehen heute noch und sind über 2000 Jahre alt.
Es sind heilige Bäume

Heute stehen im Burgenland Esskastanienwälder, wobei die Kastanienqualität sehr gut ist.
Eine Edelkastanie mit einem Umfang von 13 Metern stand im Bezirk Neunkirchen. Sie war drei Mal abgebrannt und diente einst, so die Legende, einer Zigeunerfamilie als Unterschlupf.
In Oberösterreich steht bei Kirchdorf ein Edelkastanienwald.
Die Bäume haben einen hohen Anspruch ans Klima und wachsen sehr gut in Weinbaugebieten.
Auch werden die jungen Äste der Kastanienbäume gerne als Weinstecken für die Weinrebe verwendet.
Die ersten urkundlich gepflanzten Obstbäume in Oberösterreich datieren im Jahr 790.
Es ist anzunehmen, dass die Edelkastanien in diesem Gebiet ein hohes Alter haben, so sie nicht schon den Betonbauten, Straßen und Parkplätzen weichen mussten.

Baum Symbol Bedeutung

Das Holz des Esskastanienbaumes ist gerbstoffreich, schwer, hart und lässt sich nur mit großer Anstrengung spalten.
Sein Holz gleicht dem der Eiche Es ist ein sehr geschätztes Bau- und Werkholz, unter anderem werden daraus Fässer
und Weingartenpfähle hergestellt.
Regina Hruska
Bekannt ist: „Die Kastanien aus dem Feuer holen“.
Er ist mit einer Fabel von einem Affen verbunden. Der Affe hielt sich für die Hausarbeiten eine Katze.
Darin heißt es: „Behandle mich, daß ich wie jene Katze dir die Kastanien aus den Gluten kratze.

Schamanen Mythologie
In der Antike war der Baum dem Göttervater Zeus („Eicheln des Zeus“) geweiht und
im Christentum waren die Kastanien spirituelle Symbole für die Güte. Im katholischen Frankreich wurden am Baum der Esskastanie Heiligenbilder mit der Bitte um Keuschheit angebracht.

Der Baum hat wie die Kastanie – Rosskastanie einen starken Bezug zur Erde, doch ähnelt er der Kastanie – Rosskastanie nicht.

Bodengesundheit Schamanismus

Die Edelkastanie ist ein schmackhaftes Nahrungsmittel (Maroni) und wird von Konditoren und in der Küche gebraucht.
Die Früchte des Baumes wurden von Indianern Nordamerikas hoch geschätzt. Sie nutzten die Kastanie zur Zubereitung von Brot, Suppen und Soßen.
Esskastanien haben einen hohen Nährwert, sie sind reich an Kohlehydraten und Stärke und wurden früher als „das Brot des armen Mannes“ bezeichnet.
Die Kastanie wurden zu Mehl verarbeitet und zu einem dem Kaffee ähnlichen Getränk.
In Wien finden sich auf vielen Straßen die Maronibrater, die seit dem 18. Jahrhundert geröstete Kastanien (Maroni) anbieten.

Heilwirkung
Der hohe Gehalt an Gerbstoffen in den Blättern werden bis heute als Tee verwendet.
Sie unterstützen bei Keuchhusten und Entzündungen des Mund- und Rachenraumes.
Im österreichischen Kurort Bad Gleichenberg gab es 1870 eine Behandlung der Atmungsorgane. Zum Beispiel Sole – Inhalationen mit Kastanien und Nadeln der Fichte
Die Blätter der Esskastanie werden auch zum Verpacken von Lebensmitteln verwendet und Käsemacher wissen, dass sie den Reifeprozess von Weichkäse regulieren.
In den Bergen Österreichs wurde eine Tinktur zur Linderung von rheumatischen Beschwerden zubereitet. Kastanien wurden fein geschnitten, in Schnaps eingelegt und die schmerzenden Stellen damit eingerieben.
Die Blätter wurden auf schlecht heilende Wunden aufgelegt. Heute weiß man, dass sie adstringierende
und antibakterielle Eigenschaften haben.

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