Karotten

Karotten sind für Mischkulturen geeignet
Dacus carota, Familie Doldenblütler, Apiaceae

Karotten – Heilpflanze, Nahrungsmittel und Energiespender

Karotten, auch Möhren genannt, sind ein nährstoffreiches Wurzelgemüse und gelten seit Jahrhunderten als Heilpflanze und Energiespender. Sie lieben trockene, sandige Böden und brauchen Kieselsäure, Wasser, Licht, Kompost und Wärme. Ursprünglich stammen Karotten aus dem Mittelmeergebiet und werden bis heute als nahezu vollkommenes Lebensmittel geschätzt. Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wachsen sie in einem eigens angelegten Beet.

Regina Hruska beschreibt die Karotte als Pflanze, die „das Licht bis in die Wurzel zieht“. Die Wurzel enthält den gelben Farbstoff Carotin, der im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird.
Außerdem liefert sie wertvolle Inhaltsstoffe wie Zucker · Pektin · Inosit · Lecithin · Glutamin · Phosphatide · Vitamin C sowie ätherische Öle.

Karotten im Garten und in der schamanischen Praxis

Im Garten lassen sich Karotten gut gemeinsam mit Zwiebeln und Schnittlauch anbauen, da sich die Pflanzen gegenseitig schützen und stärken.
Auch im Heilgarten des „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ spielen sie eine wichtige Rolle.

Dort gelten Karotten als Heilspeise und heilendes Gemüse. Sie dienen als Energiespender in der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ sowie in schamanische Ausbildung und Seminare. Ebenso werden sie bei weiteren Veranstaltungen als Geschenk der Erde weitergegeben.

Karotten und ihre gesundheitliche Wirkung

Karotten sind besonders gesund und eignen sich gut für Kinder und Tiere. Als natürlicher Vitaminspender können sie den Körper auf vielfältige Weise unterstützen. Ihnen wird eine menstruationsfördernde · entwässernde · sehstärkende Wirkung zugeschrieben. Außerdem können sie bei Prostata- und Blasenbeschwerden · bei Gicht und Rheuma hilfreich sein.

Traditionell werden Karotten auch bei Nierensteinen und Nierenproblemen eingesetzt, ähnlich wie Heilpflanzen wie Frauenmantel · Hortensie oder Blätter vom Eibisch.

Karotten können im März eingesät werden
Karotten Anbau gemeinsam mit Zwiebel und Schnittlauch
Karotten in der Volksmedizin

In der Volksmedizin wurden Karotten vielseitig verwendet. Ein Brei aus frischen Möhren wurde bei Geschwüren und offenen Beinen äußerlich aufgetragen. Zerstoßenes Karottenkraut vermischte man mit Honig und nutzte
es zur Wundbehandlung.

Zur Schmerzlinderung trank man zusätzlich Tee aus Baldrian und Johanniskraut. Saft · Brei und Tee aus Karotten galten außerdem als beruhigendes und stärkendes Hausmittel.

Karotten-Tee aus Wurzel und Kraut

Für Karottentee wird die ganze Pflanze einschließlich des Krauts getrocknet und anschließend fein zerstoßen. Zwei Teelöffel des Pulvers werden mit etwa einem Viertelliter heißem Wasser übergossen und rund fünf Minuten ziehen gelassen.
Bei Bedarf kann der Tee mit Honig gesüßt und über den Tag verteilt getrunken werden.

Die wilde Möhre ist die Urform der heutigen Karotte
Wilde Möhre Blüte
Wilde Möhre – ursprüngliche Form der Karotte

Die wilde Möhre ist die Urform unserer heutigen Gartenkarotte und gehört zu den Doldenblütlern. Man erkennt sie an ihrer weißen Blütendolde, in deren Mitte sich meist eine kleine dunkle Blüte befindet. Sie wächst häufig auf Böschungen · Wiesen und an Wegrändern.

Ihre Wurzel ist holzig und spindelförmig.
Für Heilzwecke wird sie im zeitigen Frühjahr oder im Spätherbst ausgegraben.

Wilde Möhre als traditionelle Heilpflanze

Die wilde Möhre ist ein sehr altes Gemüse und wurde schon in der Renaissance geschätzt. Der Arzt und Botaniker P. A. Matthiolus (1501–1577) bevorzugte sie sogar gegenüber der Kulturform. Er beschrieb ihre Wirkung als hilfreich für Magen · Harnwege · Bauchkrämpfe sowie bei Steinleiden.
Zudem empfahl er Sitzbäder mit Kraut und Samen.

⚠️ Beim Sammeln ist Vorsicht geboten, denn die wilde Möhre kann leicht mit giftigen Doldenblütlern verwechselt werden.

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