Steinbrech

SAXIFRAGA GRANULATA

Familie: Steinbrechgewächse, Saxifragaceae

Die Familie der Steinbrechgewächse ist sehr groß, wobei alle Arten felsige, sandige Böden lieben. Jede Steinbrechart gehört zu einer bestimmten Gesteinsart und schafft sich so einen eigenen Lebensbereich. Einige wachsen im Geröll oder im Schutt, manche in kleinen Felsritzen. Überall bilden sie in ihrem Wurzelsystem Humus und faszinierend schöne Blüten. Von den mehr als 800 Arten besiedeln die meisten Steinbrechgewächse unsere Berge. Regina Hruska in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“: „Überall, dort wo oft nichts wächst bilden sie kleine lebendige Oasen, wie viel könnten wir von der Pflanzenwelt lernen.“ Zu den steinbrechartigen Gewächsen in tieferen Lagen zählt auch das Milzkraut die Hortensie (Hydrangena Arten)
Der Steinbrech nimmt aus dem felsigen Untergrund Mineralstoffe auf, zumeist Kalk und Kiesel, während er seine Blüten gegen Himmel streckt. Ein Vermittler zwischen Himmel und Erde. Sie sind Pflanzen des Nordens, geliebt von Bienen und Insekten. Wir haben sie auch im Heilgarten gepflanzt und beobachten seit vielen Jahren, wie wenig dieses Gewächs braucht um gut zu gedeihen. Es genügt ihr ein magerer Boden, Kompost benötigt sie keinen.
Heilkraft In der Volksmedizin als Mittel gegen Harn- und Nierensteine. Gegen Steinleiden wurden auch Dill Liebstöckl Wacholder Lampionblume (Judenkirsche) und  Öl vom Lorbeer verwendet. Unsere Empfehlung ist, sich in der Behandlung von Steinleiden an einen Heilkundigen zu wenden, der sich auskennt. Bedenken sie, es gibt über 800 Arten dieser Gewächse und nicht jedes dieser Kräuter ist für eine zielführende Behandlung geeignet. Besuchen sie auch unsere Plattform shamans library