Grünkohl

Brassica

Familie Kreuzblütler, Brassiaceae
Die Anwendungsmöglichkeiten und die Heilwirkungen aller Kohlsorten sind vielfältig und herausragend. Alle Kohlsorten und deren Varianten scheinen sich aus einem Ursprungskohl heraus entwickelt zu haben. Forscher nehmen an, dass die wilde Kohlpflanze seit der Steinzeit bekannt ist und Mensch und Tier als Nahrung diente. Heute finden sich wohlschmeckende Sorten wie zum Beispiel Kohlrabi Broccoli, Kraut, Chinakohl, Grünkol, Romanesco, Rosenkohl, Rotkraut, Palmkohl, Braunkohl.
Einzelne Sorten wachsen probeweise im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“. Probeweise deshalb, weil uns ein Acker fehlt, wo wir ihn anbauen könnten. Regina Hruska „Aber wir freuen uns auch über das Gedeihen einiger weniger Kohlpflanzen“. Das Wildgewächs, brassica oleraceae wuchs und wächst bis heute im Mittelmeerraum.
Schon in der Antike galt der Kohl als Heilpflanze Vom großen Philosophen Aristoteles wird erzählt, dass er Kohl zu sich nahm, wenn er zuviel getrunken hatte. Albertus Magnus (1200 – 1280) kommt in seinen Abhandlungen über Pflanzen zu dem Schluss, dass Kohl bei Geschwüren, Hautproblemen, Gicht hilft und der Blutreinigung förderlich ist. Die Römer kochten bereits Suppen und Eintöpfe aus dem Kohlgemüse.

Der Wirsing, so heißt der Kohl in der Schweiz ist eine Spielart des Gemüsekohls und wächst je nach Sorte das Gartenjahr über und ist in den Wintermonaten gut zu lagern. Kaufen sie das Kohlgemüse  von unseren heimischen Klein- Bio- und Demeterbauern, denn können sie sicher sein, das sie keinen mit Pestiziden und Herbiziden vergifteten Kohl zu sich nehmen!

Ein entgiftendes, stärkendes Gemüse, dass bei der Ernährung von Schamaninnen und Schamanen Heilerinnen und Heilern eine wesentliche Rolle spielt. Zahlreiche Menschen, die Termine Seminare und Einzelberatung im schamanischen Zentrum Wien in Anspruch nehmen, empfehlen wir alle Arten des Kohls zu sich zu nehmen.

Heilwirkungen Seine Inhaltsstoffe sprechen für sich: Beta-Karotin, diverse Vitamine, Folsäure, Mineralstoffe, Spurenelemente (Eisen), Flavonoide, Glucosinolate usw. Unterstützend wirkt er bei Magen – Darmgeschehen, Katarrhen, Ekzemen, Rheuma, Dick- und Dünndarm, Gicht, Neuralgien, Tuberkulose. In den Bergen Österreichs wurden Kohlblätter zerquetscht und auf die entzündeten Gelenke aufgetragen. Das oft viele Monate lang. Heute bei Kniearthrose, Knie- und Gelenksschmerzen: Blattrippe entfernen, Blätter etwas quetschen, auflegen bei Knieschmerzen, Gelenksentzündungen, Neuralgien; bei Ulcus cruris: 2x tägl. Erneuern, dazwischen die Wunde mit lauwarmen Tee von der Kamille reinigen.
Unsere Ahnen stellten auch das „Kohöl“ her, das als ein universales Heilöl galt. Es wurde bei Gicht und Rheuma gegeben, verkrüppelte oder verstauchte Finger besserten sich. Löffelweise wurde es Lungenkranken gegeben.

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