Ibis

Ibis – Seelenvogel zwischen Wasser, Licht und Weisheit

Ibis als Vogel zwischen den Elementen

Der Ibis ist wie die Mehrzahl der Vögel ein Künder des Lichts, der Wärme und der Luft.
Er kann fliegen und die kleinen Küken werden von den Müttern dazu gebracht, sich Nahrung im Schlamm und Wasser zu suchen.

Ibis im Wasser – Vogel zwischen Land und Sumpf

Wir kennen das Treiben dieser Vögel, im Grenzland zwischen Luft, Wasser und Sumpf.
Wir sehen ihn als nobel dahinschreitenden Seelenvogel aus ältester Zeit. Er bewohnt außer den nordischen Ländern viele südliche Gebiete.

Lebensraum zwischen Wasser und Land

Sein Lebensraum ist immer das Übergangsgebiet von Erde und Wasser. Wo die Wasser seicht werden, sich Sümpfe und Moore bilden, dorthin dringt sein Fuß. 
Zum Bau des Nestes zieht er sich in Bäume zurück und pflegt dort seine Jungen.

Ibis als Symbol für Weisheit

Diese ist seit Jahrtausenden belegt.
War er einst Künder und Bringer der heilbringenden Nilflut, die den Boden feucht und fruchtbar machte. Die Papyrus und Lotus, Weizen und Gemüse wachsen ließ.

Der Ibis war ein heiliger Vogel im alten Ägypten.
Ibisköpfiger Gott Toth

Ibis, heiliger Seelenvogel

Bis heute weist er auf Vergangenes hin, dass den Menschen entschwunden ist.
Die Seelen identifizierten sich in ältester Zeit mit jenen Seelenkräften, die der ägyptische Gott Toth repräsentierte.

Dem Gott des Totengerichtes, dem Beherrscher der magischen Worte, dem Bestimmer der Reise nach dem Tode, dem Wissenden über die Universen.

 

Der Ibis kündete von Tod und Leben.
Gott Toth, Herr des Schicksals

Ibis in der ägyptischen Mythologie

Der Nilvogel war alten Ägyptern heilig. Sie wurden so hochgeachtet, dass sie zu Tausenden einbalsamiert und in besonderen Gräbern beigesetzt wurden.
Der dreimal große Toth, den die Griechen
Hermes Trismegistos nannten, wurde mit dem Kopf eines Ibisses abgebildet.
Auch seine Hieroglyphe war ein schematisierter Ibis.
Am Kopf trug Toth-Ibis die Mondschale, in der die Sonnenschale schwebte.

Der Ibis begleitet uns in der ägyptischen Mythologie.
Heiliger Ibis – Symboltier des ägyptischen Gottes Toth

Ibis als Symbol von Opfer und Übergang

Seine Opferkraft ließ Diesseits und Jenseits bewahren. Er symbolisierte nicht, wie der Schwan oder der Storch die Jugend.
Trotz seines weißen Federgewandes, dem Mond verwandt, kündete er Tod und jenseitiges Leben.

Botschaft des Ibisses für den Menschen

Bis heute ist er uns ein lebendiges Erinnerungsbild an eine vergangene Menschheitsepoche.
Damals waren sie mit den Menschenseelen vereint.

Sie weisen uns wie die Taube darauf hin:
Wir werden geboren und wir sterben. Den Weisheitsweg zu gehen, mit Demut im Herzen.

Ibis und Selbstversorgung

Der Ibis gehört nicht zur direkten Selbstversorgung, doch er zeigt die enge Verbindung zwischen Wasser, Boden und Leben. Als Bewohner von Feuchtgebieten trägt er zur Balance sensibler Ökosysteme bei.
Gemeinsam mit anderen Vögeln erinnert er daran, wie wichtig gesunde Landschaften für das Gleichgewicht von Natur und Mensch sind.

Der Seelenvogel verbindet Wasser, Leben und Jenseits und erinnert uns an die tiefen Zusammenhänge zwischen Natur, Seele und Zeit.

Regina Hruska    Stephanie König      Kontakt    

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