
Zucchini – vielseitiges Sommergemüse zwischen
Selbstversorgung und mediterraner Gartenküche
Der Zucchini zählt zu den Kürbisgewächsen.
Diese Familie zählt bis zu 130 Arten und 800 Unterarten.
Die Bezeichnung Zucchini leitet sich vom italienischen Wort „zucca“ ab, die Endung „-ini“ ist die Verkleinerungsform. Übersetzt bedeutet der Name kleiner Kürbis.

Die Pflanze kam erst in den 1970er Jahren verstärkt in den Norden Europas und ist hier heimisch geworden.
Sie wurde in Italien kultiviert, es gibt zahlreiche Zuchtformen.
Seine wilden Vorfahren der Kürbisgewächse finden sich ursprünglich in Zentral- und Mittelamerika.
Zucchini im Hochbeet und sommerliche Gemüsegärten
Im Heilgarten vom Schamanenzentrum Wien
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wächst das Kürbisgewächs auf dem Hochbeet, wo die kleinen Pflänzchen Mitte Mai ausgepflanzt werden.
Regina Hruska pflanzte verschiedene Kürbisarten auch im Kübel. Manche von ihnen brauchten eine Rankhilfe. Zucchini brauchen reichlich Wasser. Die großen Blätter der Pflanze schützen den Boden vor Austrocknung. An warmen Tagen wachsen die Früchte oft erstaunlich schnell. Geerntet werden Zucchini meist den ganzen Sommer über. Zucchini eignen sich gut für Mischkulturen in naturnahen Gemüsegärten.
Zucchiniblüten und bienenfreundliche Gemüsepflanzen
Die großen Blüten der Pflanze ziehen Bienen magisch an.
Auch in der Küche gelten die frischen Blüten als Delikatesse. Die Blüten müssen sehr frisch sein.
Weibliche Blüten haben einen fragilen Stiel. Es empfiehlt sich bei der Verwendung in der Küche
die männliche Blüte. Ins Wasser gestellt, halten einige Tage. Der Stempel in der Blüte sollte vor der Verwendung entfernt werden, da er sonst bitter schmecken kann.

Selbstversorgung und einfache Gemüseküche
Die Pflanzen halten noch ein Geheimnis bereit:
ihre jungenTriebspitzen.
Bauern in Süditalien waren viele Jahre auf Selbstversorgung angewiesen.
In dieser einfachen „Überlebensküche“ verwendete man Triebspitzen, junge Blätter und kleine Früchte für herkömmliche Gerichte. Auch Schamanen kochten diese traditionellen Gerichte gerne nach.

Zucchini Wirkung und leichtes Sommergemüse
Cucurbita pepo besteht zu 90 Prozent aus Wasser.
Sie sind trotz ihres geringen Kaloriengehaltes
sehr sättigend.
Sie haben einen hohen Kalziumgehalt, enthalten Phosphor und Eisen.
Dank ihrer leichten Konsistenz und leichten Verdaulichkeit werden sie als Babynahrung zubereitet. Auch ältere Menschen und Personen mit Verdauungsproblemen schätzen das bekömmliche Gemüse.
In der Volksmedizin schrieb man der Zucchinipflanze eine leicht beruhigende schlaffördernde Wirkung zu.
Kürbisgewächse und sommerliche Gemüsegärten
Zu den beliebten Kürbisgewächsen zählen neben Zucchini auch Kürbis, Luffa Gurke, Chayote, Jiaogulan, Melone, Mexikanische Gurke und Stachelgurke. Viele dieser Pflanzen benötigen nährstoffreiche Böden, Wärme und ausreichend Wasser.
Selbstversorgung und traditionelle Gartenküche
Gemüsepflanzen wie Zucchini spielten in Zeiten einfacher Selbstversorgung eine wichtige Rolle.
Junge Früchte, Blätter und Triebspitzen wurden vollständig genutzt und galten als wertvolle Nahrung
für den Alltag.
Der Zucchini verbindet mediterrane Gartenkultur, einfache Selbstversorgung und die lebendige Fülle sommerlicher Gemüsepflanzen mit traditioneller Pflanzenküche und naturnahem Gartenwissen.
Schamanische Ausbildung Kontakt





