Enten

Ente – Wasservogel zwischen Mythologie und Mitgeschöpf

Ente in der Mythologie

Eine davon stammt aus der sumerischen Zeit, aus der Stadt Uruk 3500 v. Chr. Dort gab es Gärten, Olivenhaine und Palmgärten und ein Heiligtum der großen Venusgöttin Innin – Ischtar.
Sie waltete als Schutzgenius über dem Stadtvolk von Uruk.
Auch heute noch ziehen die Enten im Licht der Wüste. Einst wohnten sie im Zikurrat (Himmelshügel), schon vor Noahs Flut.
Bis heute warten die Fellachen auf Überschwemmungen, um ihre Felder zu bebauen.

Stockenten leben in heimischen Gewässern
Stockente mit ihren Küken – Fürsorge, Schutz und die ersten Schritte ins Leben.

Die Entenlegende der Araber

Hyänen, Tauben, Füchse, Schlangen und Enten wohnten in dem alten Tempelgemäuer und es kam selten aber doch vor, dass sie gegenseitig in Konflikt gerieten.
Ein Entenpaar hatte jedes Jahr ein Gelege von 3 Eiern.
Und weil Enten Schlangen noch mehr fürchten als den Fuchs, stellten sie diesen als Kindermädchen an.
Der Fuchs musste sich verpflichten, Eier und ausgeschlüpfte Entchen zu behüten, indem er Schlangen, Schakale und anderes Getier fernhielt. Dafür gehörte ihm ein Junges.

Enten leben am Wasser und in Uferlandschaften
Enten auf dem Gewässer – seit Millionen von Jahren Teil lebendiger Wasserlandschaften.

Enten sind Wasservögel

Noch heute wohnen im dortigen Steppengras und in den Schilfgürteln von Euphrat und Tigris viele Vögel, unter anderem der Ibis.
In anderen Mythologien gehörten Enten zum göttlichen Pantheon, wie zum Beispiel die Taube.

Entenküken – bereit für das Abenteuer

Enten sind wie die Schwäne Nestflüchter. Sie müssen nicht warten, bis ihr Federkleid gewachsen ist. Sie entschlüpfen dem Ei und beginnen ihre Abenteuer.
Die jungen Entlein sind am ersten Tag bereit, von der Mutter ins Wasser begleitet zu werden.
Das Fliegen entwickelt sich erst später, wenn das Gefieder gewachsen ist, später. Abgesehen davon sind Enten seit 33 Millionen Jahren auf dieser Erde. Sie bereichern bis heute unser Leben.
Besonders wohl fühlen sie sich in Gewässern, in denen Schilf, Schlangenwurz, Iris, Blutweiderich und Seerosen wachsen.

Enten im Märchen

Sie spielt in zahlreichen Märchen ihre besondere Rolle. „Das hässliche Entlein“ von H. Ch. Andersen dürften Viele in ihrer Kindheit gelesen haben.

Enten sind ein Symbol für Glück
Auf Nahrungssuche – gründelnde Enten erkunden die verborgene Welt unter der Wasseroberfläche.

Bringen Enten Glück?

Die Schamanin und Schamanen in
„Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der
„Shamanic Clinic Europe“ meinen „Ja“.

Vielleicht liegt ihr Glück nicht in magischen Kräften, sondern darin, dass sie uns einlädt, die wirklichen Tiere wieder wahrzunehmen und ihnen mit Respekt zu begegnen.

Zukunftsvision in Licht aus der Jurte

Regina Hruska: “ Jedes Mal wenn ich von den sogenannhten Krafttieren höre, empfinde ich einen Schmerz. Warum? Es scheint mir so zu sein, dass ein sich Kümmern um die realen Tiere der Erde für viele Menschen zu anstrengend geworden ist. Es ist einfacher, sie aus den Phantasiewelten ein Tier zu „bestellen“, als sich im Tierschutz und in ökologischen Bewegungen zu engagieren. Und für Viele wäre die Ente ein zu geringes Tier, um als Krafttier gelten zu können. Es muss ja gleich der Adler oder Panther sein.“

Die Rückkehr zu den wirklichen Tieren

In einer Welt, in der vielleicht einmal Mensch und Tier einen Bund schließen, werden wir friedlicher und harmonischer miteinander umgehen.

Enten sind wie alle anderen Tiere unsere Mitgeschöpfe. Sehen wir uns ihre Nester, an denen sie Tag für Tag gebaut haben, dann wird es möglich, einen Schöpfungsvorgang wahrzunehmen, der zu einem gewaltfreien Miteinander aufruft.

Beobachten wir ihre Fürsorge ihren Küken gegenüber, dann wird es möglich, sich eine Welt zu denken, in der der Zauber der Liebe verwandelnd wirkt.

Die Ente erinnert uns daran, dass Achtung vor dem Leben nicht bei Symbolen beginnt, sondern bei den lebendigen Mitgeschöpfen vor unserer Haustür.

Schamanische Ausbildung Wien    Kontakt    

Newsletter