Zukunft des Schamanismus

Hat der Schamanismus noch Zukunft?

Der westliche Schamanismus steckt in seiner Wartekultur und in seinem Beharren auf Traditionen mit ihren im Heute unwirksamen Ritualen fest.
Die Zukunft des Schamanismus entscheidet sich auch daran, ob er sich aus dieser Erstarrung lösen kann.

Die Zeiten haben sich grundlegend geändert, die derzeitige Revolution der neuen Bewusstseinstechnologien zu ignorieren ist für uns in „Licht aus der Jurte“ keine Option. 

Warten worauf?

Die Universalität menschlichen Denkens, einst eine menschliche Besonderheit, ist von neuen Denkfabriken übernommen worden. Und führt wie einst die reine Denkkraft zur Macht.

Regina Hruska: „Wenn Denken nicht mit dem Herzen, sprich mit der mitfühlenden Liebe verbunden ist, erkaltet es und die intellektuelle Betriebsamkeit wird von maschineller Perfektion angetrieben und führt zum Erlöschen der inneren Freiheit.
Herzkräfte zu öffnen und ihnen einen Weg in den Kopf zu bahnen, ist Teil des Ausbildungsprogrammes im „Spirituellen Heilen – Heilschamanismus“ und in der schamanischen Ausbildung. Also für Schamanen im Schamanenzentrum Wien nichts Neues, sondern tagtägliche Arbeit.“

Die Zukunft des westlichen Schamanismus
Warten worauf? Manchmal liegt das Vertraute auf Gleisen, die längst weiterführen.

Im westlichen Schamanismus werden Trommelabende, Kombinationen mit anderen Methoden, Kräuterkurse, Wissensverkürzungen in Abendkursen bzw. auf Youtube-Kanälen etc. angeboten.
Diese sind zwar nett, weichen unserer Meinung aber von der Kernkompetenz des Schamanismus ab.

Die Schale, die Verhärtungen werden nicht mehr von innen heraus zerbrochen, dadurch ist eine Entfernung vom ursprünglichen Geist feststellbar.
Während die Arbeit an den inneren Verhärtungen an Bedeutung verliert, entstehen im Außen Kräfte,
die immer tiefer in das menschliche Bewusstsein eingreifen.

Daneben bemerken wir eine Fixierung des menschlichen Bewusstseins auf Aufmerksamkeitstechnologien, die den mephistophelischen Doppelgänger im Außen erschaffen. Dieser ist mit Gewissheit um ein Vielfaches intelligenter als jener, den jeder Mensch seit seiner Geburt in sich trägt und der in der schamanischen Ausbildung in „Licht aus der Jurte“ erkannt, geheilt und erlöst werden muss.
Auch um von materiellen Kräften geistig nicht überwältigt zu werden.

Die schamanische Reise in "Licht aus der Jurte"
Die schamanische Reise – Wege öffnen sich dort, wo das Sichtbare an seine Grenzen kommt.

In der schamanischen Reise, so wie sie in „Licht aus der Jurte“ stattfindet, wird unter anderem die Schamanin selbst zum Spiegel, in der Lichtgestalten der geistigen Wahrheitswelt hineinspiegeln.

In dieser schamanischen Reise ist Tod und Sterben von zentraler Bedeutung. Auch die Seelenwege der Verstorbenen, ihre Geistgebiete im hellen Licht und in den finsteren Schattenreichen. Ausgehend von der Unsterblichkeit, wie sie uns in Reinkarnation, Karma und Zukunftskarma gezeigt wird.

Heute tritt diesem alten Wissen um Tod und Unsterblichkeit eine völlig andere Vorstellung von Unsterblichkeit gegenüber.

Dabei nicht ignorieren kann der westliche Schamanismus die digitalen Geister, die in ihrer Präsenz Teil vieler Menschen geworden sind. Unsterbliche Avatare sind in einer zusammenstürzenden Welt alter Weltanschauungen real. Und noch Lebende werden auf diese Unsterblichkeit vorbereitet.
Sehr real sind personalisierte Zauberillusionen wie digitale Partner, Psychotherapeuten und Psychologen. Das verstehende Erkennen des Anderen ist zunehmend personalisierten Zauberillusionen gewichen.

Kirchen bieten keine Optionen mehr. Sie werden sich nicht zu neuen Geistgebieten hin entwickeln, sondern halten an ihren absteigenden Wegen fest. Offizielle Kirchen versuchen, statt denkendem Erkennen das Alte zu bewahren und überlassen die neuesten Entwicklungen der Außenwelt.

Das Grundgefühl vieler Menschen in diesem modernen Intellektualismus, mit seiner Präzision und Fixiertheit ist eine fortschreitende Götterdämmerung.

Was braucht die Zukunft des Schamanismus?

Zukünftiger Schamanismus
Die Bilder des Erzengels Michael verschwinden nicht – doch ihre geistigen Inhalte müssen für die Gegenwart neu erkannt werden.

Dieser kann unserer Meinung nach, die 2000 Jahre, in denen das Christusbewusstsein, d.h. die Bruderliebe, sich auf die Erde senkte, nicht ignorieren. Auch nicht die mitfühlende Liebe, deren Wegbereiter Gautama Buddha 500 Jahre vor Christus Geburt war.
Auch nicht all jene Mythologien und Mysterien, die wir in
„Licht aus der Jurte“ seit mehr als 20 Jahren erarbeitet haben.
Auch nicht die Wissenschaften, die sich großartige Heilwerkzeuge erschlossen haben.
Auch nicht die Extremtechnologien wie medizinische Nanobots und weitere Techniken zur Erweiterung der menschlichen Intelligenz.
Auch nicht die AI mit all ihren Facetten, die bleiben und sich weiterentwickeln wird.
Und nicht zuletzt die Veränderungen der Natur und der Erde, in denen das, was entheiligt und profaniert wurde, wieder von innen heraus zu heiligen sein wird.

Das neue Bewusstsein des Menschen wird auch im westlichen Schamanismus unter Schicksalswehen geboren werden.
Trotz aller Klugheit westlicher Schamanen fällt uns auf, dass ihre schamanischen Werkzeuge einem Chaotisierungsprozess folgen und die neu geschaffenen Fundamente ins Wanken geraten sind. Die alte Welt liegt in einem zusammengeschrumpften Raum, in dem sich die Zukunft des Schamanismus nicht entwickeln kann.

Unter Schicksalswehen

Der neue Schamanismus
Ein irdisches Zelt – und dennoch ein Raum, der nicht mit Händen gebaut wurde.

Was wird es brauchen, damit der Mensch mit seiner Wahrheit im Denken, mit Liebe in seinem Fühlen und mit Willenskraft durchtränkt wird?
Welche Entschlüsse und Leitungswege braucht es, jene Geistwesen und kosmische Intelligenzen zu kontaktieren, welche in ihrer Wegweisung für das Weltganze wirken.

In „Licht aus der Jurte“ leben und arbeiten wir in einem irdischen Zelt und dennoch leben wir in einem Raum, der nicht mit Händen gebaut wurde.
Menschen, die sich Schamanen nennen wollen, müssen mit ihrem geistigen Selbst arbeiten, mit ihrem Denken den seelenlosen Ungeist, den Denktod vertreiben.

Vom verstehenden Erkennen zum erkennenden Wissen, zu den Schätzen der Weisheit, zur Erkenntnis. Dann können neue Lichter angezündet werden.

Regina Hruska    Stephanie König     Kontakt