Der Biss in den Apfel
Mit dem Biss von der verbotenen Frucht im Paradiesesgarten begann die Zuwendung des Menschen zur Erde.
Der Apfel, vielleicht ein Bild für die Erde.
Erst sehr langsam begann die Erinnerung an das Geistige zu verglimmen. Der Mensch verlor seine Anbindung an
die Himmlischen und war den Widersachern ausgeliefert.
Der Mensch wurde zu einem Doppelwesen. In seinen Entwicklungen wurde er untrennbar mit den lebensfeindlichen Kräften verbunden.
In „Licht aus der Jurte“ wird seit Beginn der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ an der Überwindung der inneren Dämonen und an der Heilung der Wunden gearbeitet, welche diese hinterlassen. In der schamanischen Ausbildung wurden
die Bücher zu den Welten hinter den Vorhängen aufgeschlagen.
Steinblöcke und Zukunftsmut
Stellen Sie sich einen Steinbruch mit vielen herausgehauenen Blöcken vor.
Was soll aus ihnen werden? Was sollen sie einmal darstellen? Obliegt das nicht den schöpferischen Bereichen im Menschen?
Der Mensch ist ein großartiger Entwurf, der ein Leben lang mit dem eigenen Werden beschäftigt ist.
Dieser Tatbestand macht seine Freiheit und seinen Zukunftsmut aus.
Die widerstrebende Kraft
In diesem Seminar der schamanischen Ausbildung ist das Gute, das Edle im Menschen vorrangig.
Woher bekommt der Mensch seine Impulse, sich mit den heilenden Kräften des Guten wieder zu verbinden?
Welche höheren Möglichkeiten der Einsicht und Willensstärke braucht es, um in Freiheit und Verantwortung Entscheidungen für das eigene Handeln zu übernehmen?
Im Märchen entwickelt sich das Gute am Bösen und bewirkt Wandlung durch mutvolles Tun.
Es kennt aber auch das Zu-Böse, auf das sich der Mensch nicht einlassen darf.
Die Waffenrüstung des Geistes
In „Licht aus der Jurte“ werden die Teilnehmer für sich jene zuverlässigen inneren Weggenossen erwecken, die in schwierigen und bedrängenden Zeiten ein Gutes neu hervorbringen, aber auch in tiefstem Dunkel ihre Wandlungskräfte nicht verlieren.
Es ist anzunehmen, dass weitere Krisen mit der Zukunft verbunden sind.
Die Steigerung des Bösen wird da sein – aber daran wird sich auch das Gute steigern, vielleicht bis hin zur Überwindung des Bösen.
Jede Zukunftsaussicht, auch im Persönlichen, hängt von der Weiterentwicklung des Menschen ab.
Der Zukunftsweg kann zu einer inneren Synthese aller polarischen Kräfte führen.
Wäre der Mensch in seiner Entwicklung am Ende, gäbe es keine Zukunft.
Regina Hruska Stephanie König Kontakt
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