Wozu braucht es den Schamanismus noch?
Schlafende Riesen
Das Gegenbild zum schöpferischen Menschen sind die neuen Technologien.
So faszinierend uns diese auch erscheinen, sie verdrängen den Menschen als Menschen, mehr noch:
Sie missachten und negieren ihn.
Durch die Stacheln einer einseitigen Weltgestaltung, ohne Berücksichtigung der lebendigen Natur und des Seelischen im Menschen, machen sich diese außerordentlichen Intelligenzen den Menschen dienstbar.
Die Erde antwortet mit Unfruchtbarkeit, die Arbeitslosigkeit wird epidemisch, drohend am Horizont steht der „Krieg Aller gegen Alle“, ebenso die Techno-Apokalypse mit ihrer Herrschaft über die kosmische Intelligenz.
Wendepunkte
Wir gehen in „Licht aus der Jurte“ jetzt einmal davon aus, dass die Ablösung eines alten und das Eintreten eines neuen
Weltzustandes bereits im Gange ist.
Wie Stahl zu ungewöhnlicher Widerstandskraft gehärtet werden kann, so musste die Menschheit durch unendliche Leiden Kräfte der Widerständigkeit entwickeln. Die Menschheitsgeschichte zeugt davon.
Man denke dabei an die unermesslichen Leiden in den zahllosen kriegerischen Auseinandersetzungen, aber auch an die Möglichkeit der Gemeinsamkeit der Völker.
Vielleicht haben diese Kräfte dem Menschen auch nur für kurze Zeit die notwendige Widerständigkeit verliehen, um in der heutigen Zeit einen anderen Umgang mit den ernährenden Kräften, die von der Erde kommen, zu pflegen und sich mit den geistigen Welten wieder zu verbinden.
Die Erde nimmt das Beste vom Menschen
Die Arbeit mit der Erde wird ein Mittel zur Vergeistigung sein. Sucht und findet der Mensch seine Verbindung mit der Natur,
in welcher Form auch immer, dann pflanzt er etwas Geistiges in sie ein.
Die Erde nimmt die menschliche Geste an, sie nimmt das Beste vom Menschen.
Damit kann sie eine Zukunftsstätte, eine Wohnstätte für alles Lebendige werden.
Die Seele schreitet weiter zum Geist, zum eigentlichen Kern des menschlichen Wesens. Dazu braucht es unter anderem auch den Schamanismus, so wie er sich uns darstellt.
Auf diesem Weg des Seins entwickeln sich reiche, gesättigte und schöpferische Kräfte, welche die heutigen und zukünftigen Technologien zumindest ausgleichen und zu einer rechten Kombination von Menschen und Maschine führen könnten.
Die sogenannte Freizeit, welche Technologien schaffen, könnte mit schöpferischer Tätigkeit erfüllt werden.
Regina Hruska Stephanie König Kontakt
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