Warum eine dreijährige schamanische Ausbildung?
Warum wird in „Licht aus der Jurte“ eine dreijährige schamanische Ausbildung angeboten?
Regina Hruska: „Schamanismus war in vielen Erdteilen ein Einweihungsweg, der sich vor sehr langer Zeit entwickelt hat.
Es steht jedem Teilnehmer frei, nach der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ mit den dort gewonnenen Erkenntnissen seinen Ausbildungsweg zu beenden. Die Welt braucht Heiler und Schamanen.
Es ist auch für jeden Einzelnen möglich, die schamanische Ausbildung jeweils nach einem Jahr zu beenden,
wenn es für ihn richtig und gültig ist.
Unser Leitbild allerdings trägt viel weiter und begnügt sich nicht mit verkürzten schamanischen Erfahrungen.
Diese schaffen nicht jene Bewusstheit und öffnen nicht die mögliche Liebeskraft, die für eine integre schamanische Arbeit
notwendig ist.“
Die dritte schamanische Einweihung
Die Schamaninnen und Schamanen des dritten Ausbildungsjahres sind ihrer Sehnsucht, die ein kosmisches Erbe ist, gefolgt.
Auf diesem Weg führten die Geister des Willens sie zu einer tagwachen Erkenntnis-Weisheit, zur Menschenbruder- und Schwesternschaft. Mit dieser dritten Einweihung legen sie ihr Bekenntnis ab, in Nöten ohne Zahl ihr Bestes zu geben.
Mitgefühl und Liebesfähigkeit
Dieses Mitgefühl, durch das sich der Mensch von sich selbst lösen muss, macht es ihnen möglich, in die Sphären anderer einzutreten. Ihr Mitfühlen zeugt von der Überwindung ihrer eigenen Egoität. Es ist eine Liebesfähigkeit, die sie auch in die göttlichen Reiche eintreten lässt, mit dem Begehren, für Menschen und alle Naturreiche Hilf- und Heilsames zu bringen.
Für das Zukünftige gerüstet
Die dritte schamanische Einweihung bedeutet nicht, dass die Läuterung der Seele abgeschlossen ist. Die Katharsis, der Durst nach Dasein, das Sehnen brauchen vielleicht ein Leben lang, bis der Mensch die Einswerdung der Polaritäten erarbeitet.
In diesem Sinne sind sie für das Zukünftige und den Schamanismus der Zukunft gerüstet.
„Das Heil wird in der Welt erscheinen, wenn die Zwei Eines und das Äußere das Innere werden wird.“
Regina Hruska Stephanie König Kontakt
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