Die Schwelle der Unterscheidung
„Wenn es Götter gäbe, wie hielte ich es aus, kein Gott zu sein“
Mit diesem Zitat von Nietzsche, öffnen wir die Türen zu Seminar V der schamanischen Ausbildung in „Licht aus der Jurte“.
Die Schamanische Ausbildung Seminar 5 führt an die Schwelle der Unterscheidung zwischen Gut und Böse. Wobei diese nicht mehr theoretische Begriffe sind, sondern geistige Wirklichkeiten, deren Unterscheidung gelernt werden muss.

Schlangen- und Drachenkräfte
Ganz real wandern wir von Schlangenkräften zu Drachenkräften, erleben ihre Ursprünge und ihre Wandlungen in den Zeiten.
Schlangen hatten in allen Kulturen Bedeutung und wurden als Schönheit und Macht, als starke übersinnliche Wesen erlebt.
Man denke an die Schlange im Paradies, an die Midgardschlange der nordischen Mythologie, an die Uräus Schlange in Ägypten usw.
Im Laufe der Entwicklungen nahmen sie mehr und mehr die Form eines Drachen an, feuerspeiend und bedrohend.
Er verhärtete sich immer mehr und wurde von Todeskräften durchdrungen.
So wurde er auch in unserer Zeit zum Verschlinger des Lichtes und der Seelen.

Eine Notwendigkeit unserer Zeit ist die genaue Kenntnis der Dämonen, ihrer Reiche
und ihrer Macht.
Wobei die innere Distanz, der innere Abstand wesentlich zum Begrreifen dieser Kräfte ist.
Den Türvorhang, der über dem Bösen liegt, wird geöffnt mit Vorträgen der beiden Schamaninnen über die Darstellungen dieser Vernichtungskräfte in den Mythologien. Und über die realen, markanten, zerstörerischen Wellen dämonischer Kräfte in der Menschheitsgeschichte. Jedem Teilnehmer wird bewusst, dass diese Widersachermächte, die aus dem Abgrunde aufsteigen, keine Märchengeschichten sind.
Die doppelte Verführung
Mit inneren Dämonen, den Gewitterstürmen und Heimsuchungen, den Schlangenkräften, ist jeder Mensch, der den Weg der Wahrhaftigkeit geht vertraut.
Der zweite Einfluss – jener der hohen satanischen Kräfte, der Drachenkräfte – wird gerne verdrängt – er wird gespürt, aber in seiner schmerzhaften, angsterfüllten Unbegreiflichkeit von der Wahrnehmung ausgeschlossen. Die Angst, sich in einem grauenvollen Wald zu verirren, von wilden Tieren aufgefressen zu werden, rettungslos verloren zu sein, verschließt die Augen der Menschen.

Die Kraft des Guten
In dieser doppelten Beeinflussung von Kräften, die als Hauptmahlzeit lebendige Seelen bevorzugen, stehen den Schamanen in „Licht aus der Jurte“ jene heiligen Kräfte zur Verfügung die den Drachen besiegen.
In der Schamanischen Ausbildung Seminar 5 wird die bewusste Verbindung mit diesen Kräften des Guten vertieft. Auch der Feuerprinz, der Drachenbesieger ist unser Heilmittel, unsere Medizin, unsere Anbindung.
Brücken des Herzens
Mit allen Herzensqualitätten, die bereits ab dem 1. Modul
„Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ trainiert wurden, können wir, in unserer eigenen Mitte ruhend, Brücken bauen.
Ein verlorenes Menschenbild wiederfinden und die Keime des Guten in den Seelen zu stärken.
Damit der Mensch wieder lernen kann, an den Menschen zu glauben. Damit der Mensch den Menschen wieder findet. Damit der Mensch in den Blüten von Pflanzen und Bäumen, in Tieren, den Wassern und Feuern den Geist der Sonne wiederfindet. Auf diesen Grundlagen wächst jener zukünftige Schamanismus, der in „Licht aus der Jurte“ erarbeitet und gelebt wird.
Regina Hruska Stephanie König Kontakt
Nach oben Energieausgleich: € 450.-

