Hiesiges verweist auf Jenseitiges
In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden zu verstehen, warum Opferhandlungen seit Jahrtausenden zu den grundlegenden Ausdrucksformen der Menschheit gehören und weshalb sie auch heute – zumindest in „Licht aus der Jurte“ – ihre Bedeutung bewahrt haben. Jeder Einzelne widmet sich einem Seinsverstehen, einem Ordnungsschema, das sich in Ritual und Kult ausdrückt.
Alles Sichtbare verweist auf eine tiefere Wirklichkeit. Rituale und Kult sind seit jeher Ausdruck dieser Verbindung. Die Schamanische Ausbildung Seminar 6 widmet sich dieser Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits und ihrer Bedeutung für den heutigen Schamanismus.“

Opfer als Ausdruck der Menschheit
Opferrituale im Heute knüpfen an die Erinnerungsbilder, an die Zeiten des Ursprungs an.
Jedem Einzelnen wird die Unterscheidung von Diesseits und Jenseits mit ihren sphärischen Übergängen neuerlich bewusst.
Die Umarmer der Ahnen entwickelten im Laufe von Jahrtausenden zahlreiche Opferkulte, auch für Naturgeister und Elementarwesen. Ihre Gebete, Gesänge, Formeln, Sprüche und Rituale formten sie zu einer Einheit, in deren unwandelbarer Dauer alles Vollendete aufgehoben wurde. In unaufhörlicher Erneuerung und Wiederkehr entwickelten sich Opferdarbringungen an geistige Wesen.
Sie sollten Himmelstüren öffnen und Verbindungen zu allen Wesen herstellen, die in Natur und Erde wirken. So wurden jene Wesen eingeladen, die hilfreich wirkten.
Es fällt leichter, auf Gewesenes zurückzublicken als mitten im Geschehen auf das zu blicken, was ist. Die gegenwärtige schamanische Arbeit in „Licht aus der Jurte“ ist ebenfalls in Licht gehüllt. Aber dieses Licht ist ein anderes als das, was auf Gewesenes leuchtet.
Wandel und Beständigkeit
Die Formen wandelten sich, ihr innerer Sinn blieb jedoch erhalten.
Bis heute, stellt die Opferpräsentation eine Verbindung mit den Empfängern der Gaben her.

Treue und Wandel
Wir heiligen die geistigen Überlieferungen, verwehren uns aber nicht dem Wandel, den unsere heutige Zeit einfordert. In der Schamanischen Ausbildung Seminar 6 verbinden sich die Achtung vor den überlieferten Ritualen und die geistigen Anforderungen unserer Gegenwart.
Jede Opferhandlung lebt nicht nur vom Vollzug, sondern vom Verständnis ihrer geistigen Herkunft. Das Wissen der Schamanen in „Licht aus der Jurte“ wird aus anderen Quellen gewonnen als wir gesellschaftlich gewohnt sind.
Nicht aus Berechnung und Messung, sondern sie schöpfen aus geistigen Quellen in einer Zeit, die von göttlicher Gegenwart beraubt ist.
Sie bringen Wirkendes und Geistiges nach Außen, wobei sie auf ihrem Weisheitsweg den Wissenstraditionen verpflichtet bleiben.
Opfer als lebendige Verbindung
Opferrituale und Opferkulte sind eine Einbindung in das kosmisches Geschehen, wobei geistiges Geschehen nicht den praktischen Vollzug ersetzt. Opferhandlungen erinnern den Menschen daran, dass er niemals allein handelt.
Naturwesen, Elementarwesen, Ahnen und geistige Helfer gehören zu jener großen Gemeinschaft des Lebens,
in die wir immer bewusst eintreten.
Sorge für das Wohlergehen von Mensch, Tier und der gesamten Natur zu tragen, gehört zu den Grundlagen des zukünftigen Schamanismus, der in „Licht aus der Jurte“ bereits Gestalt angenommen hat und gelebt wird.
Regina Hruska Stephanie König Kontakt
Nach oben Energieausgleich: € 450.-

