Schamanismus im Wandel

Schamanismus im Wandel – was trägt noch?

Der Schamanismus im Allgemeinen schreckt vor Jetzigem und Zukünftigen wie vor dem Satan zurück.
Wer denken kann, merkt, dass die Grundhaltung eine einseitige und irrtümliche geworden ist.
Schamanismus im Wandel verlangt, Gewordenes zu prüfen und sich dem Jetzigem und Zukünftigem nicht zu verschließen.
Der vorwärtsstürmende Zeitgeist verlangt nicht nur ein persönliches Heilstreben, er verlangt dies für die gesamte Menschheit und alle Natur.
In der Vereinseitigung schamanischer Praktiken und der Einengung schamanischer Sicht fehlt die Zukunftssorge. Denkunfreudigkeit steht gegen Denkfreudigkeit.
Eine echte innere Weiterentwicklung schamanischer Arbeit kann es nur geben, wenn es den befreiten Menschen an die Schwelle einer inneren Entscheidung führt. Nicht umsonst ist die Ausbildung
„Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“ in „Licht aus der Jurte“ der schamanischen Ausbildung vorgelagert. Die Grundhaltung dazu: „Dass der Mensch mehr er selbst werden kann.“

Schamanismus im Wandel
Was trägt noch? Wo der Acker unbestellt bleibt, fehlt die Pflanzstätte für Zukünftiges.

Was trägt noch?

Ob überlieferte schamanische Formen heute noch tragen, zeigt sich nicht in ihrer Wiederholung, sondern dort, wo sie sich in der Wirklichkeit bewähren müssen.
Dem derzeitigen Schamanismus fehlt die Pflanzstätte für Zukünftiges. Viele Bereiche sind verhärtet; wir meinen, der Acker wurde nicht bestellt.
Rituale in ihrer alten Form tragen nicht mehr, ihre Wirkungen sind bescheiden.
Hier nur ein kleines Beispiel: Rituale für Mutter Erde, wie sie vielfach und schon lange praktiziert werden, funktionieren in ihrer alten Form nicht. Warum?
Regina Hruska: „Entweder du erträgst den Schmerz der Zerstörung dieser Erde, anerkennst, dass ihre Wunden auch die deinen sind, oder du bleibst in deiner Selbsterhöhung und im schamanischen Egoismus.“

Was öffnet wirklich das Herz?

Dasselbe, so sehen wir es in „Licht aus der Jurte“, ist die berühmte „Herzöffnung“ in allen
spirituellen Methoden.
Was öffnet wirklich das Herz und wer dringt bis zu dem kleinen Knoten am Herzensgrund vor und wer findet den Faden, der weiter hinaus in den seelisch-geistigen Raum führt? Wer besteht dort?
Wie lebt es sich mit den Gegensätzen von drinnen und draußen und wie führt der Weg aus der Wüste in die Quellgebiete?
Diese kleinen Beispiele zeigen auch, dass Schamaninnen und Schamanen nur lehren können, wenn sie aus Wissen, Wahrhaftigkeit, Weisheitskraft und Lebensweisheit schöpfen.

Schamanische Einweihung
Was trägt noch? Wo der Acker unbestellt bleibt, fehlt die Pflanzstätte für Zukünftiges.

Was blieb von den alten Einweihungen?

Auch ist über das alte, echte Einweihungswesen längst die Götterdämmerung hereingebrochen. Es entartete und wurde magisch missbraucht.

Das, was von den alten Einweihungen Bestand hatte, finden wir beispielsweise bei Heraklit und Pythagoras, in deren Lehren Schätze des Geisteslebens bis heute zu finden sind.

Eingeweihte wurden mit Bäumen verglichen oder wurden Gärtner genannt und waren höchstwahrscheinlich auch Gärtner. Und wohinein strömten Mysterien noch ohne Verdünnung und Entstellung, und wo wurden sie umgeschmolzen?

Wenn schamanische Formen ihre Kraft verlieren

Der neuzeitliche Schamanismus, dem jeder im Internet und in den sozialen Medien folgen kann, schafft Illusionen. Unklar gewordene und verarmte schamanische Arbeit verliert an Kraft und gleitet in Täuschung und Hochmut ab. Dies führt zu einer Verdunkelung des Bewusstseins.
Dem folgen wir in „Licht aus der Jurte“ nicht.

Schamanismus der Zukunft
Was trägt im Wandel? Zwischen dem Beständigen sucht sich das Lebendige immer wieder einen neuen Weg.

Was trägt im Wandel?

Der Schamanismus steht wie alles andere im Wandel.
Was nicht mehr trägt, wird seine Kraft verlieren.
Was sich in der Unterscheidung der Geister zeigen und entwickeln wird, ist nicht absehbar.

Vom heutigen Bewusstseins- und Seelenzustand aus ist es nicht leicht vorauszusehen, welchen lebendigen Umgang mit den Seelenkräften es brauchen wird, um innere und äußere Gärten neu zu bepflanzen.
Die Kommunikation zwischen Berg und See wird in mehreren Schritten durchmessen werden.
Und den Früchten des Lebensbaumes werden neue belebende Kräfte zugeführt werden. In „Licht aus der Jurte“ wird an der zerbrochenen Brücke zwischen Berg und See und zwischen dem Menschen und der geistigen Welt gearbeitet.
Fest steht: Wenn wir mit offenen Herzen den Weg gehen, wird uns aus Zukünftigem Kraft zufließen.
Zahlreich sind die Helfer am Weg!
Es lebe das Licht! Komm wie du bist.

Regina Hruska      Stephanie König      Kontakt     

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