
Douglasie – Zukunftsbaum zwischen Wasser,
Wald und Verantwortung
Douglasie und das unsichtbare Herz des Waldes
Die Douglasie braucht wie jeder andere Baum Wasser, um Nährstoffe bis in ihre Krone zu transportieren und ihr Leben zu erhalten. Damit sorgen sie für die Erhaltung und Entwicklung ihres Lebens als Baum und für zahlreiche Mikroorganismen und Pilze.
Bäume haben dasselbe Bedürfnis sich kühl zu halten wie wir Menschen und sie sind inneren Temperaturschwankungen gegenüber so empfindlich wie der Mensch.
Man kann sagen, jeder Baum ist eine Wassersäule, welche die Luft mit Feuchtigkeit versorgt.
Mit dem Fällen eines Baumes oder mit dem Kahlschlag eines ganzen Waldes, verändert sich das Klima unausweichlich. Der Grundwasserspiegel sinkt, der Boden verödet und die sogenannten Waldwüsten breiten sich aus.

Douglasie und Klimawandel
Während die Wissenschaft noch diskutiert, ob die Douglasie Klima- und trockenheitsresistent ist, vergrößern sich Naturkatastrophen. Einerseits erlebt die Menschheit zerstörerische Wassermassen, andererseits die Glut des Feuers, die Leben vernichtet.
Warum verschließen davor so viele Menschen ihr Herz?
Regina Hruska: „Die meistverbreitete Form der Schmerzabwehr ist, das Herz zu schließen. Sie bekämpfen in sich das, was sie einst geliebt haben. Es ist wie ein Schutz. Und das zeigt auch, wie behutsam und umsichtig wir in „Licht aus der Jurte“ sein müssen, damit Menschen wieder fähig sind, ihr Herz zu öffnen. Hinter den Schmerzen verbirgt sich sehr oft die Liebe – die Liebe zu allen Wesen und aller Natur. Allerdings muss ich auch hinzufügen, dass viele Menschen bereits resigniert haben und sie in Gleichgültigkeit versunken sind.“

Lebendiges Wasser
Wir besitzen das Wissen, wie wir das Gleichgewicht von Wasser, Bäumen, Pflanzen, Tieren und Menschheit wieder erschaffen und erhalten können.
Wasser und Bäume haben im Weltbild unserer Zeit eine neue Bedeutung gewonnen.
Wasser ist ein lebendiges Geistwesen, das uns zu einem neuen Aufblühen aller Natur und ihrer Reiche führen kann.
Schafft die Menschheit das, wird sie sich auf einer höheren Bewusstseinsstufe wiederfinden.

Wissen der Waldvölker
Die Douglasie galt den indigenen Völkern Nordamerikas als Baum der Magie und des Wunders.
Lebenskräfte, die der Baum spendete, waren Heilungskräfte für die damaligen Wald- und Baumwissenden.
Diese Weisen, gekleidet in spirituelle Gewänder, verstanden die Sprache des Herzens.
Es waren Schamanen, die sich von den Geheimnissen des Lebens führen ließen. So tauchten sie ein in die Kristallmuster des Wassers, das ganze Douglasienwälder nährte. Waren die Verbindungen fest geknotet, offenbarten sie jene Heilungsmöglichkeiten, welche diese Bäume ihnen anboten. Mit den Zweigen der Douglasie befreiten sie in Ritualen Menschen von Fremdbestimmung.
So wie Schamanen des Nordens rituell die Zwiege des Wacholders und die Wissenden im Osten mit den Zweigen der Zeder Menschen ein freieres Leben ermöglichten.
Ihr Wissen um die Heilkräfte der Douglasie, gaben sie gemeinschaftlich an die Menschen weiter.

Douglasie Herkunft
Die Douglasie, der mögliche Zukunftsbaum, kam vor etwa 200 Jahren von Nordamerika nach Europa. Von indigenen Völkern stammt das Heilwissen über ihre Nadeln, ihre ätherischen Öle, ihre Rinde und ihr Holz. Dieses Wissen wird heute zum Beispiel von der Phytotherapie bestätigt.
Die Zukunft ist offen
Im Heilgarten von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ stand eine mehr als 80-jährige Douglasie. Schamaninnen und Schamanen verwendeten ihre Zweige wie die indigenen Völker für Reinigungsrituale.
Doch auch Bäume haben kein ewiges Leben, sie starb an Altersschwäche. Heute steht eine kleine Douglasie im Garten und wächst wunderbar.
Wir alle hoffen, dass die Douglasie ein hitze- und trockenheitsresistenter Baum der Zukunft wird.
Aber: „Fix is nix.“
Vielleicht erinnert uns die Douglasie daran, dass jeder Wald, jede Landschaft und jede Zeit der Menschheit von Neuem beginnen kann. Aus dem Ende eines alten Baumes wächst bereits die nächste Generation dem Licht entgegen.


