Schamanismus und Mythologie –
Pflanzen, Symbole und spirituelles Wissen

Mythologie im Schamanismus
Schamanismus und Mythologie gehören in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ seit vielen Jahren zur schamanischen Ausbildung und zur Ausbildung in „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“.
Mythologien zeigen den Zusammenhang zwischen Menschen und Mitmenschen, Lebenden und Toten, Menschen und Göttern.
Aber auch den Zusammenhang von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Mythologien, die bis heute Bestand haben, sind auch eine Heilslehre, die an Weisheit und Einsicht appelliert.
Mythologie und Schamanismus für den Menschen
Es gibt immer die Gefahr, dass wir in Mythologie unsere eigenen Gedanken und Begriffe hineinprojizieren. Im Schamanismus, so wie er in „Licht aus der Jurte“ praktiziert wird, legen wir Wert auf das Umgekehrte: dass wir das Fremde im Eigenen entdecken.
Unser Anliegen in der schamanischen Arbeit ist die Herausarbeitung der fortwährenden Präsenz der Mythologien auch in unserer heutigen geistigen Welt. Auch im Persönlichen verborgenen Verbindungslinien nachzugehen. Jenen, die nicht nur Historisches vermitteln, sondern verbinden und erfahrbar machen, „… was die Welt im Innersten zusammenhält…“, um mit J. W. Goethe zu sprechen.

Mythologie und Pflanzen
Mythologien erzählen auch von Pflanzen, Symbolen und Kräften der Natur, die Menschen seit Jahrtausenden begleiten.
Zu diesen besonderen Pflanzen gehören auch die Wasserpflanzen des Nils.
Lotus und Papyrus waren im alten Ägypten nicht nur Teil der Landschaft, sondern wurden zu kraftvollen Sinnbildern der Kultur und der religiösen Vorstellungen des Landes.
Während der Papyrus für Leben, Ordnung und kulturelle Blüte stand, wurde der Lotus zu einem Zeichen von Licht, Wiedergeburt und Erneuerung.

Warum Schamanismus und Mythologie heute wichtig sind
Gerade in unserer Zeit, in der viele Menschen nach Orientierung, Sinn und einer neuen Beziehung zur Natur suchen, kann der Blick auf diese alten Überlieferungen helfen, verloren geglaubte Zusammenhänge wieder zu erkennen. Die Kulturen der Vergangenheit verstanden Pflanzen nicht nur als Nahrung oder Heilmittel, sondern auch als Ausdruck einer geistigen Ordnung der Natur.
Wer sich mit diesen Überlieferungen beschäftigt, kann erkennen, wie eng Natur, Kultur und
spirituelle Erfahrung in früheren Zivilisationen miteinander verbunden waren. Dieses Verständnis kann helfen, die Bedeutung von Pflanzen und Symbolen auch in heutigen spirituellen Wegen und in der schamanischen Praxis neu zu betrachten.

Heilschamanismus und traditionelles Wissen
In einer Zeit, in der traditionelles Wissen vielerorts verloren gegangen ist oder nur noch fragmentarisch weitergegeben wird, wird im Heilschamanismus bewusst Raum geschaffen, um solche Zusammenhänge wieder zu studieren, zu verstehen und in einen größeren geistigen Zusammenhang zu stellen.
Lotus und Papyrus erinnern uns daran, dass aus stillem Wasser neues Leben und neues Licht entstehen können.
Lotus und Papyrus führen uns zurück in eine Mythologie, in der Natur und spirituelle Erfahrung noch eine Einheit bildeten – und erinnern daran, dass diese Verbindung auch heute wieder neu entdeckt
werden kann.
Mythologien, egal in welchem Kontext sie standen, waren kosmische Ordnungsmächte, die alle spirituellen Wesenszüge beinhaltet haben.
Sie lenkten das Leben der Menschen zur Eintracht und Gemeinsamkeit.
Kosmische Kräfte fanden über sie ihre Bahnen, Rhythmen und Wirkungen. Sie waren keine mystischen Spekulationen.

Schamanismus und Mythologie – kurz erklärt
Schamanismus und Mythologie gehören in vielen Kulturen untrennbar zusammen.
Mythologische Überlieferungen erzählen von den Beziehungen zwischen Menschen, Natur, Göttern und der geistigen Welt.
In unserem schamanischen Verständnis sind solche Geschichten nicht nur Erzählungen aus der Vergangenheit, sondern Ausdruck eines lebendigen Wissens über die Ordnung der Natur.
Pflanzen, Tiere und Symbole – wie etwa Lotus und Papyrus – tragen in vielen Mythologien eine besondere spirituelle Bedeutung.
Regina Hruska Stephanie König Kontakt



