Nebenbuhler und dienende Geister
In den mythologischen Lehren der Weltschöpfungen gab es eine Einheit, aus der heraus sich zwei Urwesen entwickelten.
Der lichte Sonnengeist und der böse Geist. Daneben fanden sich zahlreiche Götter, die entweder dem Licht oder der Finsternis dienten.
Die beiden Schamaninnen in „Licht aus der Jurte“ führen durch die Wahrbilder unterschiedlicher Mythologien und die Teilnehmenden in die heutige Polarität des Guten und des Bösen.
Der Mensch ist bis heute unterschiedlichsten Strömungen des Bösen ausgesetzt:
den Geistern der Lüge und ihren Fesselungen an todverbundene Kräfte, die Vernichtungsrhythmen gegen alles Lebendige beherrschen.
Schamanen müssen wissen, wo jene Tore liegen, durch die kosmischer Hass zum Menschen und in die Naturreiche gelangt, den Geist blind macht und sich verfestigt. Auch Mythologien erzählen auch von Sehern und Eingeweihten, welche die Widersacher und ihre Wirkungen auf Erde und Mensch erkannten.
Leere Geister und ihre Wirkungen
Heute ist es notwendig, sich Klarheit über die Widergeister zu erarbeiten und sich gleichzeitig mit der bergenden, elementaren Kraft der geistigen Welt verbinden. Viele schamanische Trainings hatten bis zu diesem Seminar das Ziel, fest gegründet am Weisheitsweg die Wirkung der breit ausgestreuten Gifte zu erkennen.
Zu erkennen sind die schöpferischen Zerstörer, die mit dürren Fingern nach der Hoffnung greifen, deren handgreifliche Lügen den Transhumanismus propagieren und das ewige Leben in ihre Maschinen einfangen wollen, deren Parasitismus sich in der Wirtschaft
und in der Zerstörung der Naturreiche niederschlägt.
Freiheit und Helligkeit – die Einheit im Wirken
Es braucht im Menschen jene Räume, die lebendige, kosmische Gedanken aufnehmen und über ihre Herzdenken in die Welt bringen. Diese Verbindung, dieses Ineinanderspiel von Weisheits- und Tatenweg als eine Einheit kann eine Möglichkeit zur Überwindung des Bösen werden.
Zumindest im eigenen Lebensraum, der weit in die Mitwelt ausstrahlt und das Zukunft–Notwendige manifestieren kann.
Ebenso die Zufluchtnahme zu heilen Orten und zu jenen göttlichen Wesen, jenen starken Helfern, die im Innen wie im Außen jedem Einzelnen zur Seite stehen.
Die Brücke jenseits der Dunkelheit
Es ist wie ein Aufstieg auf einen Berg, der in Schritten geschieht.
Die Spitze des Berges ist so breit wie die Gerechtigkeit der Seele, und das Licht vertreibt die Dunkelheit.
Mit „Glück“ erscheint der Seele dort eine Brücke.
Auf dieser wird sie gereinigt und ein sanfter Wind trägt sie zu dem ihr angemessenen Platz, ehe sie wieder zurückkehrt.
Sie kehrt zurück, um in Allmutter Natur wieder Futterpflanzen wachsen zu lassen und die totgetrampelte Hoffnung
zu neuem Leben zu erwecken.
Regina Hruska Stephanie König Kontakt
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