Wintersonnenwende

Aus den Perspektiven der Zeit betrachtet sind wir in eine Zeit eingetreten, in der die Korridore der Macht sich gebündelt haben und aus ihrem Zentrum heraus Entscheidungen treffen, die Einzelne und ganze Gesellschaften bedrohen.
Viele Menschen sind mit den alten Konzepten der Macht, welche Natur und Menschen trennen, aufgewachsen. Macht wurde und wird mit Herrschaft gleichgesetzt. Entscheidungsfreiheiten sind eingeschränkt und werden dies auf längere Sicht auch bleiben. Regina Hruska „Mehr dazu in einem der nächsten Blogs.“

Der Macht gegenüber steht unter anderem der Symbolismus, der symbolische Formenkreis symbolischer Heilung. Diese ist fest verankert in Heilungstraditionen, im Wissen alter Lehrmeister. Im Heilschamanismus ist dies kombiniert mit moderner Heilungsvielfalt. Unsere Arbeit in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ und in der „Shamanic – Clinic – Europe“ ist tief eingebettet in diese Heilungsformen, ist im Kontakt mit Alltags- Jahres- und Lebenszyklen.
Gerade in der Zeit um die Wintersonnenwende ist reich an Symbolik. Diese wieder ins Bewusstsein gebracht, kann Jedem helfen, diese Krisenzeiten zu meistern.
Symbole wirken nicht nur durch ihre Suggestivkraft, sondern sie versöhnen und bewirken Heilung. Sie führen zu einer Identifikation mit geistigen Kräften, welche durch die Symbole vermittelt werden, so wie wir bei jedem unserer Seminare auf die unterschiedlichsten Symbole und deren Hintergründe eingehen.

Ein Symbol zur Wintersonnenwende ist der Apfel, der schon in frühester Zeit auf den Lebensbaum, auf das Licht in den Anderswelten hinwies. Dort finden wir auch das Reich Asgard, das nahe am Weltenbaum liegt. Die Asin Idun hütet dort magische Äpfel, welche die Götter ewig jung erhalten. In der nordischen Mythologie war der Apfel ein Symbol der Mutterbrust und der nährenden Liebe. In dieser Urmütter- Weisheit war die stoffliche Welt reiner Geist.

 In der griechischen Mythologie wurde Dionysos als Schöpfer des Apfelbaumes gesehen. Unser heutiger Apfelbaum hat viele Züchtungen erlitten, doch sein Stammbaum geht weit zurück in die Zeiten und weit bis in den Orient und ins nordwestliche Indien zurück. Dort findet sich der Granatapfelbaum ein Arzneigewächs, dargestellt auch in Kunst – Dekmälern der Assyrer und Ägypter.

Horchen wir auf die Symbolsprache des Apfels, dann hören wir wieder sein Flüstern: „Gott ist in allen Dingen, die Natur, das Leben selbst, folgt dem ewigen Wandel. Das Leben entspringt dem Tod, der Tag der Nacht, Schöpfung entspringt der Finsternis“.