Wermut

Artemisia absinthium

Artemisia Ludoviciana „Valerie Finnis“

Familie: Korbblütler

Wermut, die schöne, strauchartige, intensiv duftende Pflanze wird bis zu 1 Meter hoch und wurde früher zur Herstellung von Absinth verwendet. Dieses Getränk enthielt allerdings das Nervengift Thujon und führte zu Vergiftungen. In kleinen Mengen genossen, stärkt er die Sinne. In der Küche wird er wegen seines intensiven Aromas selten verwendet. Im Heilgarten wächst die Pflanze auf der Kräuterspirale neben Frauenmantel und Konrade

Heilwirkungen: bei Appetitlosigkeit (Bitterstoffe), Magenproblemen, Durchfall, regt die Gallenresektion an, bessert Diabetes, Gelbsucht und Blutarmut. Abtreibendes Mittel!

In der Homöophatie wird er auch bei Epilepsie, hysterischen Zuständen und bei Veitstanz gegeben.

Im Mittelalter wurde er von Hildegard von Bingen als die Meisterpflanze bei Erschöpfungszuständen gepriesen und wird auch heute noch von pflanzenkundigen Teilnehmern der Seminare und von den Schamanen des Global Shamanic Centre dahingehend empfohlen.

Silberwermut: Artemisia „Valerie Finnis“: 

Räucherpflanze

Die Pflanze wird bei nordamerikanischen Indianern zur rituellen Reinigung verwendet, dem Element Erde und dem Planeten Saturn zugeordnet. Bei Schutzräucherungen unterstützt er die emotionalen Stärken und hilft, Neid und Missgunst abzuwehren. Er wirkt, wie alle Wermutpflanzen als Seelenbalsam, unterstützt Hellsicht und fördert Visionen. Zu verwenden auch bei schamanischen Reisen und bei Befragungen der verschiedensten Orakel. Heilschamanen schnitten für das I Ging die Stengel der Schafgarbe und räucherten diese mit dem Wermuthkraut.

In der Antike war das Kraut der Göttin Artemis geweiht, der Göttin der Jagd und der Hebammen.

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