Iris

IRIS GERMANICA, IRIS VERSICOLOR

Familie Irisgewächse, Iridaceae

Irisgewächse wurzeln mit ihren Knollen und Zwiebeln im Erdigen, das Feuchte liebend und offenbaren sich mit einer reichen Blütenbildung. Die Farben der Blüten, ihr merkurielles Prinzip, sind Wasserfarben in denen Iris, die Göttin des Regenbogens erscheint. Auch der Krokus zählt zu den Irisgewächsen und zu weiteren Pflanzen die als Mekurpflanzen gelten finden wir unter anderem Lavendel Spitzwegerich Dill Akelei Wurmfarn Vergissmeinicht Die Iris ist lichtliebend und steht unter Naturschutz!

Ihre Ursprüne liegen im Dunkel des Erdzeitalters Tertiät, 35 bis 37 Millionen Jaahre zurück. Sie sind überall heimisch, von Sumpflandschaften bis ins Hochgebirge. Ihre Schwertform formt sich zur Lanze, sie ist dem lebenserhaltenden Element Wasser zugeordnet. Wasser, das kostbare Element leuchtet in den Blüten der Iris. Tropfen um Tropfen trinkt sie das Wasser!

Sie ist dem Licht zugehörig und doch mit ihren starken knolligen Wurzeln der Erde verbunden. Sie blüht gegen Pfingsten, zumeist nur für kurze Zeit, schickt aber immer wieder neue Blütenknospen nach. Kommen um diese Zeit Menschen, die im Seminarzentrum Einzelberatung buchen, werden diese auch von der Schönheit der Iris begrüßt, die im unteren Teil der Kräuterspirale neben Alant Schachtelhalm Zinnkraut Mädesüß Sumpfdotterblume und Wasserdost wächst.

Iris germanica fand ihren Weg nach Norden, in den keltisch – germanischen Raum, von Persien, über Ägypten, wo Tutmosis III. 1500 v. Christus, der „Bote des Himmels“ regierte. Tutmosis ließ einen See anlegen, zu dem er in Wasserprozessionen pilgerte. Kultgefäße trugen das Irismotiv. Die Iris wanderte nach Griechenland, wurde zur Pflanze der Göttin Iris, der Wandelbaren und zog in den Götterhimmel ein, als glücksverheißende Botschafterin. Sie war die Göttin des Regenbogens und verband Himmel und Erde. Um 500 nach Christus eroberte die gelbe Iris (Iris pseudacorus) Frankreich, unter Chlodwig I König der Franken. Auch in christlichen Darstellungen ist die Iris oftmals vertreten. Im Volksmund wird sie auch Schwertlilie, die falsche Alraune genannt. C. G. Jung: „Der Held im Märchen tötet im Kampf mit dem Schwert, nach dem Trunk aus dem Becher den Drachen. Der Drachenkampf ist nach Jung ein Ausdruck des unbewußten Kampfs des Ich’s mit den regressiven Mächten, mit der Angst.“

Im Volksglauben war die Iris germanica, die Blume der Venus beliebt im Liebeszauber. Nicht nur wegen ihrer wunderschönen Blüte, vor allem wegen ihrer Düfte, die sie in ihren Hoden ähnlichen Knollen versteckt. Teilnehmer der Seminare in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ lächeln manchmal, wenn dies bei einzelnen Termine (n) erzählt wird.

Heilwirkungen: Diese finden sich in der Knolle, die neben Gerbstoffen, Ölen, Schleimstoffen, Stärke und Zucker enthält. Aus ihr werden Duftstoffe gewonnen, die im Speziellen die Heilung von emotionalen Verletzungen unterstützen. Regina Hruska war viele Jahre Psychotherapeutin und hat diese Düfte Menschen mit Angstzuständen, Depressionen und starken Suizid – Anteilen empfohlen, denn Angst geht an die Nieren. Die Niere ist ein Wasserausscheidungsorgan, und auch hier setzt die heilende Wirkung der Iris, aber auch die von Johanniskraut Lavendel Baldrian Hopfen und Zitronenmelisse ein.

In der Volksheilkunde wie in der Homoöphatie findet diese Wurzelarznei Verwendung bei Bronchitis und Asthma, bei Kreislauf- und Verdaungsproblemen. Tee nach übermäßig schwerem Essen: 2 Esslöffel zerschnittene Wurzel in einem 1/2 Liter Wasser aufkochen, abseihen und mit Honig süßen. Wein bei Bronchitis: 2 Esslöffel zerkleinerte Wurzel in Wein aufkochen, abseihen und mit Honig süßen. Die Iris ist auch ein erprobtes Heilmittel bei ausbleibender Menstruation, wie Eberraute Minze Herzgespann Petersilie Schafgarbe und den Blättern vom Löwenzahn Nervenstärkend sind Baldrian Schneeball und Hafer

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.