Zirbe

PINUS ZEMBRA

Familie Kieferngewächse, Pninaceae

Zirben haben wie andere Bäume auch den Menschen seit jeher fasziniert. Unsere Denkweisen wurden von Bäumen beeinflusst, unsere mythologischen Vorstellungen sind bis heute von ihnen geprägt. Jeder einzelne Baum hat seine vielfältige Bedeutung im Ökosystem der Erde, für Mensch und Natur.

Folgt man der Zirbe, sucht man Kontakt mit der Königin der Alpen, dann findet sich ihre Bedeutung vor allem im Nutzen für den Menschen, was der heutigen Gier entspricht. Regina Hruska „In mir steigt ein Groll hoch, wenn ich bezüglich der Zirbe ins Internet schaue und sehe, dass es hauptsächlich um die Vermarktung der Zirbe geht. Tausende Produkte werden angeboten, ohne nachzufragen oder nachzuweisen wer, wie oder von wem diese Bäume gefällt wurden. Ohne nachzufragen, wie sich Umweltverschmutzung und Klimawandel auf den Pionierbaum, den Baumveteranen, auf die Bedrohng alpiner Ökosysteme auswirken“.

Zirben sind Lichtbäume und wachsen gemeinsam mit dem Wacholder bis über die Waldgrenze hinaus. Sie verlassen gemeinsam mit der Latsche, der Berg – Kiefer (Pinus mugo) Lärche Birke Fichte Tanne und eröffnen uns das Reich der alpenländischen Heilpflanzen, wo zum Beispiel Arnika Enzian Klee (Fieberklee) Silberdistel Berg – Hyazinthe Moschus – Schafgarbe Spinnweben – Hauswurz Weisser Germer Akelei Ackerglockenblume (Zwergglockenblume) Krokus Storchenschnabel Lilie Vergissmeinicht (Alpenvergissmeinicht) Weinrose Hahnenfuß (Berghahnenfuß) Distel Alpen – Goldrute Alpen – Gras – Nelken Alpen – Lein Alpen – Margerite Berg – Baldrian Berg – Goldrute Gold – Primel Alpen – Dost Frühlings – Kuhschelle Natternkopf Quendel Schachbrettblume Wald – Wicke Stein – Baldrian wachsen.

Die rundlichen Zapfen der Zirbe sind harzreich, werden sie getrocknet, fallen die Samen heraus und sind eine beliebte Nahrung für den Tannenhäher. Kiefernsamen können bis zu fünf Jahren in der Erde verweilen, bis sie bei genügend Niederschlägen keimen.

Für ihr Wachstum braucht sie exponierte Stellen und sandig – fesigen Untergrund, sie wächst nicht im Schutze von Eiche Buche Ahorn Akazie Haselstrauch Weissdorn Hartriegel Hollunder

In der schamaischen Ausbildung in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“, wo einzelne Seminare und Termine in den Bergen Österreichs stattfinden, sammeln die Schamaninnen und Schamanen immer wieder einzelne Zapfen der Zirbe um sie in Vorträgen oder in Einzelberatung Menschen zu zeigen und um das okölogisches Bewusstsein zu stärken.

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