Klee

TRIFOLIUM PRATENSE

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Als Glückspflanze, war sie der dreifachen Göttin der Kelten geweiht.

Spätestens seit Hildegard von Bingen (1098-1179) ist der Rotklee als Heilpflanze wieder vermehrt im Bewusstsein der Menschen, auch bei den Besuchern und bei den Menschen, die Seminare in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ besuchen. Im Heilgarten wächst er zumeist unbeachtet auf der Wiese neben Gänseblümchen Spitzwegerich Breitwegerich Hirtentäschl Vogelmiere Huflattich und Taubennessel

Inhaltsstoffe: Saponine, Gerbstoffe, Pflanzenfarbstoffe, glykosegebundene Phytoöstrogene.

Heilwirkungen: Bei Atemwegserkrankungen und Keuchhusten, er fördert die Wundheilung bei chronischen Hauterkrankungen und schafft Erleichterung bei Psoriasis. Durch seinen hohen Gehalt an Phytoöstrogenen (Isoflavone – pflanzliche Hormone) ist die Pflanze ein ausgezeichnetes Mittel bei Wechselbeschwerden. (Kontraindikation bei Schwangerschaft!).

In der Tierhaltung wird der Klee seit Jahrtausenden als eiweißhältige Futterpflanze geschätzt.

Sauerklee: Oxalis acetosella: Das frische Kraut wird bei beginnenden Magenkrebs und krebsartigen inneren und äußeren Geschwüren gegeben. Keine Dauereinnahme. Menschen mit Nierenproblemen sollten ihn auch nicht zu sich nehmen. Wir haben ihn im Topf angepflanzt und er wird von Menschen, die Termine wahrnehmen für seine erfreuliche Erscheinung bewundert.

Bockshornklee: Trigonella foenum graecum: einjährig, 30-40 cm hohe Stengel, die Fruchthülsen werden bis zu 15 cm lang. Gesammelt werden die reifen Früchte. Das Kraut ist eine sehr alte Gewürzpflanze aus dem Mittelmeerraum. Aus ägyptischen Papyrusrollen weiß man, daß die Pflanze bei der Salbenherstellung (Mumifizierung) eine wesentliche Zugabe war. Die Samen waren im Mittelalter eine Gabe bei Blutvergiftungen und Lebererkrankungen.

Heilwirkungen: Ein Gesundheitsbrunnen für den gesamten Körper! Schmerzlindernd, hustenlindernd, entgiftend, blutbildend, regt die Verdauung an, stimuliert das Nervensystem, stärkt das Immunsystem, stärkt die Haare. Als Brei gerührt, bei Wunden und äußeren Verletzungen.

Rezept: Haarspülung: Samen in einem Mörser zerstoßen und einen Tee bereiten. Für Haarspülungen gut geeignet sind auch die Wurzeln der Brennessel

Küche: Die getrockneten Samen schmecken bitter. Für Suppen, Salate und Gemüse.

Pfarrer Kneipp hat sich mit dieser Pflanze beschäftigt und empfahl sie bei der Kehlsucht von Pferden.

Weißklee: Trifolium repens

Heilwirkungen: Bei Husten einen Teeaufgusss mit den weißen Kleeblüten zubereiten.

Bei Krämpfen verwendet man 2 Löffeln der Schlüsselblume und kocht diese in einer Tasse Wasser auf. Dazugegeben werden können die Beeren des Wacholder und die Blüten des weißen Klees. Dies verstärkt die Wirkung.

Futterpflanze!

Steinklee: Meliotes officinalis, Honigtee, Sumpfklee. Er wächst bis 80 cm hoch, gesammelt wird Kraut und Blüte während der Blütezeit. Die frischen Pflanzen riechen nach Waldmeister, süß (Cumarin), schmecken salzig und bitter. Seit der Antike (Hippokratiker) bekannt,  bei Geschwülsten der Augen und Geschlechtsorgane, bei Magen- und Darmproblemen.

Heilwirkungen: bei venösen, geschwollenen, müden Beinen (Tee), lindert Hämorrhoiden, bei Verstauchungen, Quetschungen, Prellungen (Breiumschlag).

Tee: 1 TL Kraut mit 1/4 Liter Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen.

Umschlag: 1 – 2 Handvoll frisches Kraut fein zerstoßen, mit heißem Wasser anrühren und auflegen.

Keine Dauerbehandlung! Cumarin fördert Kopfschmerzen und Leberfunktionsstörungen.

Gutes Mittel gegen Motten, Zugabe zu Schnupftabak, Käseliebhaber schätzen seinen Geschmack.

Zwerg-Schneckenklee,  Medicago minima

Ein weiterer wunderbarer Klee ist der Wundklee

 

 

Zierklee

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