Schlüsselblume

PRIMULA VERIS

Familie Primelgewächse, Primulaceae

Man findet sie auf Wiesen, grasigen Berghängen, sie liebt kalkige Böden und blüht von April bis Mai. Sie ist eine Botin des Frühlings, des Lichts, wie Veilchen Primel Krokus Winterling Schneeglöckchen Bachnelkenwurz Schachbrettblume Goldlack Bärlauch die alle in der Heilerde vom Kompost des Heilgartens von „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wachsen.

Regina Hruska „Die dickfaserige Wurzel schmeckt nach Anis die grundständigen Blätter sind runzelig, die Blumenkrone ist gelb, mit 5 orangefarbenen Tupfen. Sie ist eine Futterpflanze für Schmetterlingsraupen.“

Heilwirkungen: In der Volksmedizin werden und wurden, durch die Jahrhunderte, alle Teile der Pflanze verwendet. Hilfreich bei: Husten, Rheuma, Gicht, Harnproblemen, Migräne, Schwindel, Neuralgien,  Schlafstörungen und bei Schwermut (heute eher Depression genannt). Die Pflanze enthält vor allem Saponine und Bitterstoffe.

Dem Erzengel des Heilens – dem Raphael zugeordnet. Sie wird im Volksmund auch „Allerweltsheil“ genannt, ein Name der im Kontakt mit der Pflanze Respekt, Achtung und Verehrung ausdrückt. Stellt das Gleichgewicht zwischen Licht und Erde (starker Wurzelstock) her.

Die Schlüsselblume ist jeder Form vitalisierend, bei Schlaflosigkeit, Unruhe, Angst und allen nervlichen Zerrüttungen. Bei Depressionen und Melancholie. Herzstärkend, beruhigend, reinigend. Hilft bei Kopfschmerzen (Blüten) und ihre Heilkraft entfaltet sie gemeinsam mit Gundermann Spitzwegerich und Huflattich bei hustenden Kindern.

Tee: bei Schlaflosigkeit: 50 g Schlüsselblumen, 50 g Blüten vom Lavendel 10 g Johanniskraut 15 g Blüten vom  Hopfen 5 g  Wurzel vom Baldrian Mischen und 1 TL mit 1/4 Liter heißem Wasser überbrühen, kurz ziehen lassen und vor dem Schlafengehen trinken.

Tee, bei Depression: Blätter und Blüte als Tee zubereiten.

Frühlingstee: Blutreinigend: 50 g Schlüsselblumen, 50 g Spitzen vom Hollunder 15 g Blätter der Brennessel 15 g Wurzeln vom Löwenzahn Mischen, 1 Tl mit 1/4 Liter heißem Wasser überbrühen, 3 Minuten ziehen lassen.

Schlüsselblumenwein, bei Herzbeschwerden: 1 Glas mit Blüten füllen und mit Weißwein übergießen, 14 Tage in die Sonne stellen. Schluckweise trinken.

Historie: Druidenpflanze, geliebt und geschützt von Erd- und Wasserwesen. Eine wichtige Zauberpflanze, Schlüssel als Kennzeichen, Schlüssel zur Andreswelt, Elfenblume. Sie wächst auf der Kräuterspirale des Heilgartens und begrüßt Teilnehmer der Seminare und alle Menschen die in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Termine und Einzelberatung buchen.

Iim Mittelalter: Dort bekam sie auch den Namen: Schlüssel zum Himmel, Petripflanze oder St. Petri Kraut. Im Volksglauben entstand die Pflanze dadurch, dass ein Schlüssel dem heiligen Petrus auf die Erde fiel und auf der Erde dieser Schlüssel zur Schlüsselblume wurde.

Im 15. Jahrhundert hieß die Pflanze auch „Teufelspisse“, weil der Teufel die Wurzel als WC benutzte und diese dadurch Löcher bekam. Wer sie nun in einer Lauge kochte, seinen Kopf darin wusch, der bekam geistige Klarheit und eine Kräftigung seines Gehirnes.

Es wird in Märchen und alten Geschichten erzählt, dass sie zu verborgenen Schätzen den Weg weist. Recht viel Schönes wird über die Schlüsselblume erzählt in Gedichten, Versen und Liedern wird sie immer wieder gepriesen. Ein Gedicht, das von Regina Hruska bevorzugt wird:

„Ich bin der Schlüssel zur Tempelpracht,

Die Blumen öffne ich in warmer Nacht,

Erschließe die Herzen zu Jubel und Wonne

Im goldenen Strahl der Frühlingssonne.“  Agnes Franz

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