Haselstrauch

CORYLUS AVELLANA

Familie der Birkengewächse, Betulaceae

Der Haselstrauch wächst in den nördlichen Breiten und ist wie der Hollunder ein Medizin- Schutz- und Nutzbaum. Die Haselsträuchcher in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ wachsen neben Ahorn Abendländischer Lebensbaum Birke Fichte Apfelbaum Birnbaum Eibe Kiefer Buche Eiche Nussbaum Linde Als ein besonderer Baum dienen seine Äste Schamaninnen und Schamanen im Seminarzentrum als Trommelschlägel, zur Herstellung schamanicher Attribute und als wichtiges Attribut bei Initiationsritualen, wie wir sie bei Seminare (n) und in Einzelberatung in den Bergen Österreichs benötigen. Der Baum erleichtert den Kontakt zu Ahninnen und Ahnen in den Zeiten, zu den weisen Frauen und Männern in der Menschheitsgeschichte. Die Hasel als ein ausgesprochener Lichtbaum, dessen Nüsse nachweislich von Menschen in der Steinzeit gegessen und als Grabbeigabe gegeben wurden. In der keltischen Mythologie spielt er eine große Rolle. Als „Hasel der Weisheit“ galt er den Barden als Inspiration, im walisischen Mythos galt der Strauch als Baum der Erkenntnis. Er stand für Schlichtheit und Unschuld.

Die Germanen umzäunten ihren Ratsplatz, Thing genannt, mit Haselstäben. Der Haselstrauch war Gott Thor geweiht, der Stiel von Thor’s Hammer soll aus einem Haselstecken gefertigt gewesen sein. Er war auch als Gott des Regens, der Regenzauber hielt bis ins späte Mittelalter an, der Fruchtbarkeit, der Erdenschätze. Wotan/Odin wurde der Haselstab geweiht. Die Nüsse vom Strauch galten als Totenspeise, die Zweige als Bettunterlage für die Toten, dazu gibt es Funde aus der Hallstattzeit. Bei Lebenden galt der Haselstrauch in der Nähe des Hauses als ein Zeichen für die hohe Potenz des Hausherren.

Im griechisch/römischen Mythos wird er mit Hermes/Mercurius assoziiert. Der Stab des Hermes soll ein Haselstab gewesen sein. Der von 2 Schlangen umwundene Caducäus ist heute noch Symbol der Heilkunde. Er war ein Fruchtbarkeitssymbol und die Nüsse dienten als Liebes- und Heiratsorakeln. „In die Haseln“ gehn.“ Wenn’s Haselnüsse gibt, gibt’s uneheliche Kinder“, so der Volksmund in Europa. Aber je tiefer die Erfurcht vor einem Baum war, desto mehr wurde er verteufelt. So auch der Haselstrauch. „Unter den Haseln treffen sich Hexen und Teufel…“, so in den Hexenprozessen ab 1500 nachzulesen. Und Hildegard von Bingen tat ihres dazu. Ein Baum der Wollust, der deshalb nichts für Heilzwecke taugt.

Regina Hruska „Der Haselstrauch ist ein Schutzbaum der vor chaotischen Kräften, Blitz, Feuer, Schlangen, Krankheit und Zauber schützt. Gegen alles, was wider den Geist gerichtet ist. Das gilt bis in unsere Zeit, in der die Verzauberungen, heute Alltagstrance genannt, wieder zunimmt! Auch ist er ein Nutzbaum, der uns Flechtmaterial für Körbe und Zäune liefert und den Tieren Futter“. Dient seit Jahrhunderten der Rutenherstellung. Sie wurde/wird von der Hasel geschnitten, auch von Weide Birke Apfelbaum Die Wünschelrute ist so alt wie die Menschheit und Heiler und Schamanen in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna beherrschen die Rute wie das Pendel“. Erlernt und trainiert wird diese Fähigkeit in einem der Termine in der Ausbildung „Spirituelles Heilen – Heilschamanismus“.  Der chinesische Kaiser Yu (2205 – 2197 v. Chr.) ist nachweislich mit einer Wünschelrute abgebildet. Homer (1000 v. Chr.) erwähnt sie mehrmals in seiner „Odysee“. Das Nibelungenlied kündet von der „Wünschelruote“. Um die Wünschelrute ranken sich viele Rituale: Wie im Ritual der Alraune schnitt man sie menschenähnlich mit Gabelbeinen. Besonders zauberfähig wurde/wird sie, wenn Runen und Hexagramme hineingeritzt wurden.

Heilwirkungen: Die Blätter haben durch ihren Tanningehalt adstringierende Wirkung, die Gerbstoffe wirken fiebersenkend und durchfallwidrig. Ätherische Öle wirken gefäßverengend. Die Nüsse sind nahrhaft, sie zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren aus. Sie regen die Gehirntätigkeit an, unterstützen Haarwuchs und Potentz.

 

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