Kirschbaum

PRUNUS AVIUM

Familie Rosengewächse, Rosaceae

Die Kirsche gehört unter den Rosengewächsen, zur Gattung Prunus die mehr als 400 Arten umfasst. Die Süßkirsche stammt aus Eurasien und ist bei uns heimisch geworden. Alle die in den nördlichen Breiten wachsen, werfen im Winter ihr Laub ab. Die Blüten sind zweigeschlechtlich und doldenartig angeordnet. Kirschen haben neben ihren süßen Früchten ein sehr feinmaseriges Holz, aus ihm werden Holzblasinstrumente und Möbel hergestellt. Im Heilgarten wächst der Kirschbaum neben Apfelbaum Hollunder Maulbeerbaum Birnbaum Quitte Holzapfel Himbeere und Heidelbeere

Tatarische Heckenkirsche, Lonicera tatarica, ist ein in Sibirien weit verbreiteter Strauch, der bei uns als Zierstrauch angepflanzt wird. In seinen Früchten lebt die Larve der Kirschfliege, deshalb sollte er nicht neben einem Kirschbaum gepflanzt werden. In den heimischen Laubwäldern findet sich neben Buche Eiche Birke Kastanie Esche die rote Heckenkirsche Lonicera xylosteum, mit meist scharlachroten Beeren. Die Alpenheckenkirsche, Lonicera alpignea, deren verwachsene Beeren bis zur Baumkrone reichen. Regina Hruska entdeckte die Alpenheckenkirsche bei einem Training in den Bergen mit Schamaninnen und Schamanen des „Global Shamanic Centre“

In Japan ist Sakura, die Kirschblüte ein nationales Ereignis. Gehen die Blüten auf, versammeln sich Millionen von Japanern in Parks und an den Flussufern. Dieser Brauch begann in der Heian Zeit ( 794 – 1185). Seit damals gibt es viele Kreuzungen der Japanischen Kirsche, die heute etwa 300 Arten umfasst. Die Kirsche ist der jüngeren Tochter des Berggottes Oyama Tsumi geweiht, die den Enkel der Sonnengöttin Ninigi heiratete. Ihre drei Kinder gelten in Japan als die Vorfahren der Menschheit. Am Fuße des Vulkans Fuji stehen die Schreine diese mythischen Prinzessin Konohana Sakuya Hime, wo sie bis heute geehrt wird.

Heilwirkungen: Die Süßkirsche wirkt antioxidativ, krebshemmend, entwässernd und entzündungshemmend. Heilstoffe sind in Knospen jungen Blättern, Blüten und Früchten enthalten.

Die Rinde des Kirschbaumes ist glatt und rauh, erst mit zunehmenden Alter wird diese mahagoniefarben. Aus dieser Rinde wird ein Medikament hergestellt, dass bei trockenem Husten hilft. Verletzungen der Rinde heilt der Baum nicht mit Harz wie Fichte Tanne Lärche sondern mit Gummi, der sich in Wasser auflöst. Damit kann ein Tee gekocht werden, oder sie lutschen einfach ein kleines Stück davon. Heute wird dieses Naturheilmittel leider kaum noch verwendet. Nicht mehr verwendet wird die Kirsche als Färbemittel oder das Kirschkernöl, das einige kostbare Vitamine, A, E und Antioxidantien enthält. Nehmen Teilnehmer der Seminare oder Menschen die in „Licht aus der Jurte Shamanic Centre Vienna“ Termine und Einzelberatung buchen ein Stück dieses Gummis zu sich, sind sie erstaunt über seinen Wohlgeschmack.

Kirschen stärken den Kreislauf, unterstützen unter anderem bei Anämie, Blutmangel, niederer Blutdruck, Schlaflosigkeit, Schwindel und wirken hilfreich bei Rheuma und Artrithis. Bei Freudlosigkeit kann die Kirsche neben Himbeere Paprika Bohnen (rote Bohnen) Fenchel helfen.

Sie unterstützen bei Energiemangel. Ist der Energielevel des Menschen schwach, leidet er zumeist unter Kälte. Hier empfhielt sich neben der Kirsche, Blätter vom Lorbeer (Laurus Nobilis) Nüsse vom Nussbaum Knoblauch Kartoffel Rosmarin Ingwer Kastanie und vielleicht ist auch eine „Wärmeflasche“ aus Kirschkernen hilfreich.

 

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