Gesunder Weizen – Gesunde Nahrung – Gesunde Menschen – Teil II

Gelb – goldene, wogende Getreidefelder erfreuen uns alle. Die Schönheit des lichten Goldes der Felder verspricht Sicherheit und Zukunftsgewissheit. Glänzende Weizenähren lassen Lichtseiten im Menschen erklingen.

Stephanie König http://www.shamanic-clinic-europe.com und ich haben heuer viele Gespräche mit Bauern geführt, die sich dem ökologischen Lanbau und der solidarischen Landwirtschaft verpflichtet fühlen. Auf einigen Feldern war es auch möglich, als Schamaninnen zu arbeiten. Schamanische Rituale für das Wohlergehen der Felder, und der hart arbeitenden Bäuerinnen und Bauern waren uns ein Anliegen.

Blicken wir zurück, dann begann in Mitteleuropa die Nutzung landwirtschaftlicher Böden vor ca. 300 Generationen. Steinzeitliche Funde von 20 000 Jahren belegen, dass unsere Vorfahren in steinernen Mörsern aus Gerstenkörnern und Wildgräsern Mehl zubereitet haben. Auf heißen Steinen wurden ballastreiche Fladen als Zubrot hergestellt.

Ein kurzer Überblick zum leisen Bodensterben

In der sogenannten „Grünen Revolution“, in den 1960er Jahren begann die Entwicklung von Hochleistungs- und Hochertragssorten. Damit einhergehend kam es zu gravierenden Umweltschäden durch den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden. Damit wurde und wird, denn es ist kein Ende absehbar, unsere Lebensgrundlage gefährdet.

Weizen ist nach Mais und Reis das am häufigsten angebaute Getreide. Über 700 Millionen Tonnen werden jährlich weltweit hergestellt. Weltweit gibt es bis zu 25 000 verschiedene Züchtungen. Immer robuster und ertragreicher sollten die Sorten werden, egal ob die Eiweißzusammensetzungen und das stark raffinierte Weißmehl gesundheitsschädlich sind oder nicht. Neue Weizensorten durchlaufen kein Zulassungsverfahren. Börsenorientierte Unternehmen wie die agrochemischen Industrien mit ihren Geldreligionen opfern die Gesundheit von Millionen Menschen.

Niemand dürfte der glutenfreie Ernährungstrend entgangen sein. Zöliakie, Allergien, Reizdarmsyndrome, Ekzeme, ADHS, Depressionen, chronische Müdigkeit und viele andere Beschwerden verbesserten sich durch Ernährungsumstellung. Jahrtausende lang waren die Produkte von Getreide kein Problem. Hängt dies nun mit einer verbesserten Diagnostik zusammen oder hat es etwas mit den Veränderungen des modernen Weizens zu tun?

Nachhaltigkeit und Vielfalt ernähren die Welt

Und doch gibt es heute zahlreiche Kleinbauern, Biobauern und Demeterbauern, die im Besitz eines grundlegenden Wissens sind. Sie bauen Weizen und andere Getreidesorten auf fruchtbaren Boden an. Mit harter Arbeit verbundene Anbautechniken und reinem Gewissen sorgen sie für uns und für zukünftige Generationen. Der Ertrag dieser Agrarrebellen widerspricht den Lügen, dass massiver Einsatz von Mineraldünger, Pestiziden und patentiertes Saatgut eingesetzt werden muss.

Traditionelles Bauerntum, kleinstrukturierte Bauernhöfe, Familienbetriebe stehen gegen die Biozid – basierte Agrarindustrien und gegen die künstlichen Gesetze des globalen Marktes!

Regina Hruska „Ich glaube, die Landwirtschaft der Zukunft braucht neue Ideen und Weitblick. Das ist unsere Hoffnung für eine lebenswerte Zukunft mit gesunden Nahrungsmitteln.“