Mönchspfeffer

Vitex agnus-castus

Familie: Eisenkrautgeächs, Verbenaceae

Der bis zu 4 Meter hoch wachsende Strauch kommt aus dem Mittelmeergebieten und seine schwarzen Früchte haben einen pfefferartigen Geschmack, die als Pfefferersatz dienten. Seine Zweige wurden zum Flechten von Zäunen verwendet, wie die der Weide.

Dioskurides (1.Jhdt.n.Chr.) hat die Pflanze beschrieben und Hippokrates (460-370 v. Chr.)empfahl das Kraut gegen Blutfluss und die Blätter zur Wundbehandlung.

Seine Wirkkraft senkt die Libido, so war er auch eine Pflanze in den Klostergärten des Mittelalters. Matthiolus (1226) beschreibt die Senkung der sexuellen Begierde nach seinem Genuss. Der Legende nach haben Mönche und Nonnen das Kraut unter ihre Betten gelegt.

Heilwirkungen: Eine Alternative zu Hormonbehandlungen. Auch bei: prämenstruellen Syndromen, zur Linderung von Wechselbeschwerden, Mastodynie (Brustschmerzen), Ödeme, Kopfschmerzen, Depressionen. Bei Schwierigkeiten schwanger zu werden durch unregelmäßigen Zyklus.

Kräuter die bei Neigung zu Regelkrämpfen helfen können: Mönchspfeffer, Frauenmantel,

Gänsefingerkraut

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