Majoran

Origanum vulgare L.

Familie: Lippenblüter, Lamiaceae

Wohlgemuth, Dosten, Dorant

Die gesamte Pflanze ist stark duftend und blüht von Juni bis September. Um ihr Aroma zu entwickeln, benötigt der Majoran einen Platz an der Sonne! Beheimatet ist er im Süden und im Orient, bei uns wurde er als Küchengewürz kultiviert. Bock schreibt 1574:

“ … Wohlgemuth erweckt Freud und guten Muth in den Menschen“. 

Heilwirkungen: Die alte empirische Medizin befand ihn wärmend, beruhigend, austrocknend, bazillentötend, adstringierend. Verwendet wurde er bei Lungen- Leber – und Gebärmutterbeschwerden. Bei Husten, Asthma, Gicht und für das Schwitzbad.

Durch Destillation mit Wasser gewinnt man ein ätherisches Öl, das auf Baumwolle geträufelt, bei Zahnschmerz hilft.

Kräuterkissen: Majoran, Thymian, Quendel, Ysop, Saturei, Andorn, Salbei, Raute, Kamille… dies hilft bei Ohrenschmerzen, Hals- und Leibweh, Zahnschmerz.

Rheumatische Beschwerden im Nackenbereich: Man schneide das ganze Kraut, erwärme es in einer Pfanne, lege es in ein Tuch und bringe es zum Nacken.

Bei Rheuma: Kompressen mit einem Aufguss des Krauts

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