Holzapfel

Apfel: Malus domestica

Holzapfel: Malus sylvestris

Gehörte bei den Kelten und Germanen zu den Heiligen Bäumen.

Ein uraltes Fruchtbarkeitssymbol, wichtige Nahrungsquelle.

Im Brauchtum wurden an Sylvester Kinder ausgeschickt um den Apfelbaum mit dem Schlagen von Weidenruten aufzuwecken.

Die Apfelzweige wurden neben Hasel, Weide, Erle und Buche zur Herstellung von Wünschelruten verwendet. (Meidet negative Orte – wächst weg.)

Runen wurden unter anderem aus den Zweigen des Apfelbaumes geschnitzt.

In der nordischen Mythologie hüten die Asen (Götter) die magischen Äpfel die ewig jung halten.

Der Sage nach wurde der sterbende König Arthus nach Avalon (Avalon bedeutet Apfel) gebracht.

 Im Mythos ist der Apfel die Eintrittskarte in die Anderswelt.

Holzapfel: heute sehr selten. Seine Früchte sind klein.

„Goldene Äpfel wachsen in ihrem Garten;

sie allein weiß sie zu pflegen!

Der Frucht Genuß frommt ihren Sippen

zu ewig nie alternder Jugend;

siech und bleich doch sinkt ihre Blüte,

alt und schwach schwinden sie hin,

müssen Freia sie missen.“

                                  Fafner in: „Das Rheingold

                    Richard Wagner

In der Edda ist Freia Iduna, „die Verjüngende“, die Äpfel sind begrenzt,

da sie vergaß, wo sie die magischen Äpfel pflückte.

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